Kreidler

Kreidler Motorrad

Die Geschichte

Florett RS

Die Geschichte des Kreidler Motorrads beginnt im Jahr 1904, als in Stuttgart Anton Kreidler die Motorradherstellung beginnt. Durch ein Studium an der Stuttgarter Universität und den darauf folgenden Erfahrungen in der Automobilbranche, entwickelt der Sohn des Gründers, Alfred, die Kreidler Motorräder weiter. Die von Alfred Kreidler entwickelten 350er Maschinen waren für die damalige Zeit mit 12 PS gut motorisiert und trugen noch den Namen „Pan“ auf dem Tank.1942 übernahm Alfred dann komplett die Leitung der Firma und entwickelte 1951die erste Kreidler, die K 50. Ein ungedrosseltes Motorradfahrrad mit einem 50 cm³ Motor und einer Leistung von 2,2 PS. In dieser Hubraumklasse konnte man 1965 den Geschwindigkeitsweltrekord für sich gewinnen. Rudolph Kunz wurde mit über 200 Km/h gemessen und konnte den Rekord 12 Jahre lang behaupten. Die bekanntesten Modelle sind die Kreidler Florett und die Flory. Die Firma belieferte bis 1980 den Markt für Leichtkraftmotorräder, Mopeds, Mokicks und Mofas, bis am 12. März 1982 das Konkursverfahren eingeleitet und die Produktion eingestellt wurde.1986 begann die Herstellung von Fahrrädern wieder und endete letztlich vier Jahre später mit dem Verkauf an den Fahrradhersteller Prophete. Im Jahr 1996 startet die Herstellung motorisierter Zweiräder wieder.