Triumph Bonneville Bobber - Vorstellung

Triumph Bonneville Bobber - Vorstellung


Bobberisch und very british

Triumph stellt mit der Bonneville Bobber das eigenwilligste Modell der vielköpfigen Bonneville-Familie vor. Nachdem die Briten auf der Kölner Intermot mit der Bonneville T100, T100 Black und der Street Cup drei eher konservative Derivate des beliebten Briten-Twins vorgestellt hatten, kommt mit der Bobber nun ein ungewöhnliches Modell mit zahlreichen technischen wie optischen Innovationen.

Hingucker des puristisch gestylten Modells ist eine frei schwebende Aluminiumsitzschale, die der Silhouette eine ungewohnte Luftigkeit verleiht und die Triumph zum Single Seater macht. Für einen markanten Hardtail-Look des minimalistischen Hecks sorgt ein Heckrahmen mit verborgenem Zentralfederbein und Stahlrahmenschwinge, von den Briten als Schwingenkäfig bezeichnet. Bobbertypisch ist der dicke Avon Cobra-Radialhinterreifen im 150/80-16er-Format, während vorn ein schlanker 19-Zöller auf authentischen Speichenrädern mit schwarzen Felgen rotiert. Weitere optische Anleihen an die Vergangenheit sind traditionelle Faltenbälge der Gabel und eine hintere Nabe im klassischen Trommelbremsen-Design.

Triumph Bonneville Bobber 02

Angetrieben wird der Briten-Bobber vom drehmomentoptimierten 1200er-Twin mit Flüssigkeitskühlung aus der Bonneville T120, eine spezielle Abstimmung soll ihm zu mehr Drehmoment und Power im unteren Drehzahlbereich als bei dem Neoklassiker verhelfen. Dazu liefert der schicke Doppelauspuff aus gebürstetem Edelstahl mit „Slash-Cut“-Peashooter-Schalldämpfern einen satten Bobber-Sound, auch der Bobber-Motor kommt in den Genuss des langen ersten Wartungsintervalls von 16.000 km.

Triumph Bonneville Bobber 12

Highlight der umfangreichen Ausstattung mit drehmomentunterstützter Kupplung, abschaltbarer Traktionskontrolle, ABS und unterschiedlichen Fahrmodi für Straße und Regen ist die einstellbare Fahrerposition: Der Aluminiumsitz ist verschiebbar ausgeführt, auch die Lage des klar gegliederten Rundinstruments lässt sich über einen Schnellverschluss variieren. Die Bonneville Bobber kommt ab Februar in vier Farboptionen – Ironstone mit mattem Finish, Morello Red, Competition Green mit Frozen Silver und Jet Black – zum Händler. Insider sprechen von einem Einstandspreis unterhalb von 13.000 Euro.

Text: Thilo Kozik

Bilder: Triumph