Triumph Street Triple 2017 – Vorstellung

Triumph Street Triple 2017 – Vorstellung


Drei mit Drei auf einen Streich

Triumph bringt mit der neuen Street Triple mehr als nur ein überarbeitetes Modell. Der Einstiegs-Feger hat (endlich) einen größeren Motor und kommt gleich in 3 Varianten: die Street Triple S ist das Basismodell, die R die etwas sportlichere Variante und die RS das Performance-Modell.

Von einer Überarbeitung kann man im Fall der neuen Street Triple Modellreihe sicher nicht sprechen. Bei aller optischen Nähe zur Vorgängerin bringt die neue Street Triple einfach zu viele neue Features mit. Und dazu kommen noch 3 unterschiedliche Varianten, unterschiedlich nicht nur in Ausstattung sondern auch in Sachen Leistung. Wobei bereits die Standardvariante S mit guter Ausstattung glänzt. Allen Modellen gemein ist der auf 765 Kubik vergrößerte Reihendreier.

Triumph Street Triple S – gut ausgestattete Basisvariante

Die Street Triple S ist aufgrund etwas kürzerer Federwege die niedrigste der 3 Varianten. Die Sitzhöhe liegt bei 810 mm, niedrigere Sitzvarianten sind ebenfalls erhältlich. Der Reihendreier leistet 113 PS bei 11.250 sowie 73 NM bei 9.100 Umdrehungen. Fahrwerkseitig arbeitet an der Front eine Showa-Upside-Down-Gabel mit 41 mm Durchmesser und 110 mm Federweg (R und RS: 115 mm). Die Gabel lässt sich in Zug- und Druckstufendämpfung einstellen. Am Heck ist ein Zentralfederbein mit 124 mm Federweg (R: 134 mm, RS: 131 mm) sowie einstellbarer Federvorspannung verbaut. Gebremst wird vorne mit einer schwimmend gelagerten Doppelscheibenanlage mit Nissin Zweikolben-Schwimmsätteln. Als Erstbereifung kommen Pirelli Diablo Rosso Corsa zum Einsatz.

Die Street Triple S kommt mit 2 Fahrmodi: Straße und Regen. Die Einstellung der Traktionskontrolle ist an die Fahrmodi gekoppelt. Da die S weniger Einstellmöglichkeiten als die Schwestermodelle bietet, kommt sie mit einfacheren Bedienelementen aus. Ähnliches gilt für die LCD-Instrumente: alle notwendigen Einstellung werden angezeigt, zusätzlich kann der Fahrer die gewünschten Bordcomputerinfos wählen. An der Front strahlt herkömmliche Scheinwerfer-Technik, lediglich das Tagfahrlicht ist LED.

Street Triple R – sportlich ambitioniert

Die Street Triple R bietet einiges mehr als die S. Wobei die 5 PS mehr (118 PS) noch die geringste Rolle spielen. Die Anti-Hopping-Kupplung ist da sicherlich spürbarer. Größer sind da schon die Unterschiede beim Fahrwerk: Die Showa Big Piston USG-Gabel arbeitet mit 115 mm Federweg, ist sowohl in Federvorspannung als auch in Zug- und Druckstufe einstellbar. Auch das Zentralfederbein bietet mit 134 mm mehr Federweg, ist zusätzlich voll einstellbar. An der Bremse kommt Brembo-Ware zum Einsatz: M4.32 Vierkolben-Monoblock-Bremssättel. Für guten Grip sorgen ebenfalls die Pirelli Diablo Rosso Corsa. Aufgrund der längeren Federwege steigt die Sitzposition auf 825 mm.

Das Elektronik-Package ist bei der Street Triple R ebenfalls deutlich umfangreicher. Insgesamt 4 Fahrmodi Straße, Regen, Sport und Fahrer. Der Modus Fahrer erlaubt individuelle Einstellungen von ABS und Traktionskontrolle, während diese in den anderen Modi vorgegeben sind. Alles lässt sich über die neue Schaltereinheit mit einem kleinen Joystick bedienen. Das Instrument selbst ist ein 5 Zoll großer TFT-Farbbildschirm mit je gewähltem Fahrmodi voreingestellter Darstellung. Der Bordcomputer hat ebenfalls erweiterte Funktionen wie zweitem Tageskilometerzähler, durchschnittlichem und aktuellem Verbrauch sowie Reichweite. Der Frontscheinwerfer strahlt komplett in moderner LED-Technik.

Triumph Street Triple RS – Edelsportler

Die Street Triple RS ist die Speerspitze der Baureihe. Der Motor leistet mit 123 Pferden doch einiges mehr als das Basismodell, hat diesem neben der Anti-Hopping-Kupplung noch den Quickshifter (nur Hochschalten) voraus. Immerhin ist dieser sowohl für die S als auch die R optional erhältlich. An der Front dämpft und federt wiederrum eine Showa 41 mm USD-Gabel mit 115 mm, allerdings lassen sich Federvorspannung sowie Druck- und Zugstufe in beiden Holmen verstellen. Hinten arbeitet ein Öhlins STX40 Zentralfederbein mit 131 mm Federweg, natürlich komplett einstellbar. Und auch bei den Bremsen geht es noch eine Stufe edler: es sind an der Front radiale Brembo M50 Vierkolben-Monoblock-Bremssättel montiert. Und die Bereifung es ebenfalls noch sportlicher: Pirelli Diablo Supercorsa SP.

Die Elektronik bietet einen weiteren Fahrmodus: Rennstrecke. Entsprechend diesem Einsatzzweck sind auch die Instrumente um einen Laptimer erweitert. Rein optischen Charakter haben die Soziusabdeckung, wobei der Soziussitz mitgeliefert wird sowie der Bugspoiler.

Preislich geht es laut der Triumph-Webseite mit der S bei 9.350 Euro los, zu den Preisen der R und RS schweigt sich Triumph noch aus. Die Farben sind allerdings schon bekannt. Die Street Triple S kommt in Diablo Red oder Phantom Black. Die R in Jet Black (hochglänzend), Matt Aluminium Silver oder Crystal White. Für die RS gibt es Matt Silver Ice oder Phantom Black. Schon im nächsten Monat können wir euch von den Fahreigenschaften berichten, die Presse-Präsentation findet Mitte Februar statt.

Text: Matthias Hirsch

Bilder: Triumph