Honda CBR 1000 RR Fireblade – Fahrbericht

Fahrzit

Gefühlt eine halbe Ewigkeit mussten Fireblade-Fans auf eine Nachfolgerin warten. Die Konkurrenz zog davon und die Kunden hinterher. Nun hat Honda endlich wieder eine heiße Klinge hingestellt, die die 25-jährige Geschichte erfolgreich weiterführen kann. Sie hat alle notwendigen elektronischen Assistenzsysteme, die mehr als gut funktionieren, unspektakulär eingreifen und simpel zu bedienen sind. Insbesondere der Schaltassistent hat mehr als überzeugt und sollte an der Standard unbedingt mitbestellt werden. Ebenso überzeugt hat der erstmals verbaute elektronische Gasgriff, man spürte keinen Unterschied zur analogen Betätigung. Für ambitionierte Piloten ist der Griff zur SP fast schon Pflicht, denn das elektronische Fahrwerk wird jeden Hobby-Racer zu schnelleren Runden verhelfen. Bei der Bremse merkt man, dass die Fireblade schon immer auch auf der Landstraße zuhause ist. Wer es bissiger möchte, der wird mit anderen Belägen oder Scheiben sicher das richtige Setting finden. Soundtechnisch hat sie so rein gar nichts mit ihren Vorgängerinnen gemeinsam, sie klingt einfach nur spektakulär. Bei Stammtischgesprächen und auf langen Geraden wird man allerdings in Sachen Spitzenleistung den Kürzeren ziehen, doch zählt unterm Strich die Rundenzeit.