Fahrbericht Honda CMX 500 Rebel

Fahrzit

In the midnight hour she cried more, more, more. Natürlich wollen wir nicht erst bis Mitternacht warten, um mit der neuen Honda CMX 500 Rebel um die Ecken zu wetzen. Honda hat uns mit der kleinen Bobber eine gelungene Überraschung serviert, die Fahranfänger, Wiedereinsteiger und alte Hasen gleichermaßen zu begeistern weiß. Dabei ist es nicht nur die leichte und komplett stressfreie Fahrbarkeit des Rebellen, die uns direkt in ihren Bann gezogen hat, sondern auch das von Honda ganz bewusst in schwarz gehaltene Äußere der CMX, mit dem die Rebel trotz ihrer kleinen Abmaße geradezu hemdsärmelig erwachsen rüberkommt. Dabei fallen viele, dem Rotstift entsprungenen Details, wie dem schnöden Endtopf oder dem nicht einstellbaren Fahrwerk auf den ersten Blick gar nicht auf. Durch den günstigen Einstandspreis von 5.990 Euro kann man auch über solch preisgünstige Old-School Lösungen wie das separate, unter der Gabelbrücke angebrachte Lenkschloss locker hinwegsehen, dafür rockt das Gesamtpaket der CMX Rebel einfach zu gut. Und dass ein wenig Old-School heutzutage immer noch verdammt gut rockt, beweist uns der gute, alte Billy Idol mit seinem Evergreen Rebel Yell schließlich auch jeden Tag wieder aufs Neue.   

Text: Timo Leichtfried
Fotos: Honda