Kawasaki Z 1000

Kawasaki Z 1000


Die Rückkehr einer Legende

Rund 30 Jahre nach der legendären Z 1 präsentiert Kawasaki mit der neuen Z 1000 wieder ein Muscle-Bike erster Güte. Fans sportlicher Naked Bikes wissen: Neben dem Design müssen bei solchen Maschinen auch Power und Fahrwerk zum Gesamtcharakter passen, damit die richtigen Emotionen entstehen, viel Fahrspaß aufkommt. Wir haben die neue Kawasaki Z 1000 getestet.

Vielschichtige Zielgruppe

„Die Zielgruppe für die neue Kawasaki Z 1000 ist vielschichtig“, erklärt Kawasaki-EU-Marketing-Manager Jan Willem van der Straten bei der Präsentation der Kawasaki Z 1000 im italienischen Sorrento. „Wir wollen mit diesem Motorrad Fahrer im Alter zwischen 25 und 40 Jahren ansprechen, denen Streetfighter gefallen und die sportliche Maschinen lieben. Wir wollen all jenen ein gutes Motorrad anbieten, denen ein vollverschalter Sportler zu unbequem, ein Tourenbike zu schwerfällig und ein normales Naked-Bike zu brav ist.“ Um so eine breite Zielgruppe zu überzeugen, ist natürlich das Styling eines Motorrades besonders entscheidend. Es muss gefällig und doch modern, sexy aber nicht brutal sein. Und bei aller Wichtigkeit des Designs darf die Alltagstauglichkeit nicht leiden, der Grundsatz „Form follows Function“ also keinesfalls umgekehrt werden.

Kawasaki Z 1000 Stuntshow

 

Geschmeidige Formen

Über Geschmack kann man bekanntlich trefflich streiten. Dennoch sei meine persönliche Meinung hier preisgegeben: Ich finde, die Kawasaki Z 1000 ist ein wunderschönes Motorrad. So dachten übrigens auch die Preisrichter bei der Vergabe des European Design Awards und wählten die Kawasaki Z 1000 auf Platz 1. Eine Ehre für die drei Designer der Kawasaki Z 1000, Kiyohisa Yoshikawa (Chassis), Hisatoyo Arima (Motor) und Takumi Uemoto (Styling). Warum mir dieses Kawasaki Motorrad so gut gefällt, hat mehrere Gründe. Erstens sehen die vier Edelstahlauspuffe toll aus, auch wenn sie, wie die Techniker zugeben, etwas Leistung schlucken. Zweitens verbindet die sexy Halbschale aggressiven Look mit einer gewissen Funktionalität, entlastet sie doch den Oberkörper zumindest bis Brusthöhe etwas vom Fahrtwind. Drittens gefällt mir der Tank mit den sich x-förmig verengenden Kanten, die sich im LED-Rücklicht, auf der Soziussitz-Abdeckung aber auch auf den Klemmfäusten des Superbike-Lenkers wieder finden. Viertens finde ich das elektronische Cockpit mit dem um eine rote Mitte laufenden digitalen Drehzahlmesser futuristisch und doch gut ablesbar. Fünftens gibt es einfach viele nette Details zu entdecken: Die in Motorradfarbe lackierte Hinterradabdeckung zum Beispiel. Oder die polierten Felgen mit dem farbigen Stern. Auch die farbigen Motordeckel und die Metallabdeckungen von Kühler und Rahmenzügen, die einen Alubrückenrahmen vorspiegeln sollen, sind einfach gelungen. Selten war eine Kawasaki besser verarbeitet, selten stimmte das Preis-Leistungs-Verhältnis besser.

Technik auf dem aktuellen Stand