Suzuki DR Z400 SM

Suzuki DR Z400 SM


Big in power, not in size

Rennatmosphäre und Nervenkitzel pur, ein Parcours gemischt aus Asphalt und Schotter: Dafür ist die DR-Z 400SM geboren. Sie liefert Temperament ohne Grenzen und bietet waschechte Supermoto-Features für routinierte Straßenfahrer.

Leistungsfähig ist sie. Groß ist sie nicht. Gerade mal die Maße eines gewöhnlichen 250er-Crossers hat sie. Die Grundspezifikationen ihrer Leistungsfähigkeit halten, was sie versprechen: fast 400 Kubik, vier sehr große Ventile und flüssiges Abkühlen, alles verpackt in einem stromlinienförmigen Körper. Die DR-Z 400SM ist genauso agil, wie sie auf den ersten Blick aussieht, kraftvoll aber nicht groß. Die Karosserie der SM basiert auf Suzukis vorhergehendem Dual-Purpose-Modell DR-Z 400S. Bei der SM baut sich das komplette Chassis ganz dicht um den dünnwandigen Stahlschlauchrahmen, welcher für die Grundzüge der DR-Z 400SM steht: leichtes Handling mit schnellem Feedback. Die SM ist so schlank wie eben möglich gestaltet. Die superglatten Übergänge zwischen Kraftstofftank und Sitz, Behälter- und Heizkörperabdeckungen, sowie Sitz und Seitenverkleidungen zeugen von feinhandwerklicher Liebe zum Detail. Ein kurzer Kotflügel vorn und das knapp angepasste Rücklicht verpassen der DR-Z 400SM den optischen Supermoto-Geist.

Schnell, kräftig, wendig

Auch die Showa-Gabel vorn ist bereits erprobt und stammt aus Suzukis Motocross-Rennmaschine RM250. Ebenso wie die Nehmerqualitäten am hinteren Ende der SM. Der in Dämpfung und Federvorspannung justierbare hintere Stoßdämpfer gibt, verbunden mit der Aluminium-Schwinge, bei richtiger Einstellung klare Rückmeldung an den Fahrer. Was auch immer einen erwartet, die breiten Aluminium-Räder, ganz in schwarz, sind darauf vorbereitet. Mit 17-Zoll-Straßenreifen beschuht und bei Bedarf vorne und hinten von Bremsscheiben heftig gebremst, nimmt die DR-Z400SM alles souverän unter die Räder - egal ob Straße, Fußgängerzone oder staubige Landstraße. Das gibt die nötige Coolness für man für die tägliche Fahrt benötigt.

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Leichtbau

Das Team der Mechaniker, Karosseriebauer und Elektriker hat Hand in Hand gearbeitet, um jedes noch so kleine Teil leichter und effizienter zu machen, mit dem Ziel das "Fahrradfeeling" beim engagierten Supermotoristen aufkommen zu lassen. Und das ist ihnen gelungen. Nur 134 Kilogramm wiegt die Kleine ohne alle Lebenssäfte. Kupplung, Magnet- und Nockenabdeckungen sind alle aus einer leichten Magnesiumlegierung gefertigt und der Ölvorratsbehälter der Trockensumpfschmierung ist im Rahmen verbaut, um einen möglichst tiefen Schwerpunkt zu erhalten. Damit lässt es sich prima um enge Ecken heizen.

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Text: Franziska Weigt

Fotos: Suzuki

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