Die Drei-Seen-Tour" startet ab der
Tourist-lnformation in Winterberg.
Sobald wir die B 236 unter den Rädern haben, fahren
wir Richtung Schmallenberg / Altastenberg. Vorbei am Winterberger Wahrzeichen,
der 5t. Georg-Sprungschanze, Kahler Asten mit Wetterstation, Klimagarten
und Aussichtsplattform. Bei bester Sicht erspäht man sogar in weiter Ferne den
Feldberg. ln Altastenberg biegen wir auf die K 75 Richtung Siedlinghausen/Sorpetal
bis zum Bildstock "Großes Bildchen". Von dort geht es talwärts und kurvenreich
Richtung Siedlinghausen. ln Siedlinghausen links und nach ca. 200 m wieder
links Richtung Meschede. Es folgt eine scharfe Rechtskurve und oben am Hügel
heißt es aufgepasst! Direkt hinter einer kenntlich gemachten Linkskurve fahren
wit techts in Richtung Elpe. Mit etwas Glück hat man einen wunderbaren Blick ins
Tal und auf die nur wenige Kilometer entfernten "Bruchhauser Steine".
Durch das komplette Negertal erreichen wir den Abzweig (links halten) nach
0stwig. Übrigens, das Negertal sollte in den späten 70er und B0er Jahren
einer Talsperre weichen. Viele Einwohner hatten bereits lhre Häuser verkauft,
jedoch gab es auch eine Anzahl Einwohner die sich vehement gegen diesen
Bau gewehrt haben, so dass letztendlich dieses Vorhaben zu den Akten gelegt
wurde. Ein kurzes Stück führt uns über die B 7 Richtung Brilon bis nach ca. 500
m links der Abzweig Richtung Rüthen auftaucht. Wer kennt sie nicht, die berühmte
Bergstrecke des Sauerlandes zwischen Rüthen und Nuttlar. Meisterhafte
Serpentinen und Kurven die uns ein Schmunzeln entlocken. Nach gut
19 km geht es in Richtung Brilon auf die B 516, deren Verlauf wir bis zum
Abzweig der B 480 Richtung Paderborn verlassen. 11 km weiter das Hinweisschild
rechts zur Aabachtalsperre, die wir recht unspektakulär umrunden.
ln Fürstenberg biegen wir rechts Richtung Essentho /Marsberg ab. In Marsberg
otdnen wir uns an der ersten Ampelanlage links ein und fahren nach
dem Bahnübergang geradeaus zur lnnenstadt. Nach diesen gut 100 km steht
in der Innenstadt von Marsberg einem guten Kaffee oder Cappuccino im
nichts im Wege.
Vorbei am Besucherbergwerk Kiliansstollen geht es über Leitma; Vasbeck,
Massenhausen nach Bad Arolsen. Markt, Altstadt und Schloß sind sicherlich einen
Stopp wert. Wir bleiben auf der B 450, überqueren die Twistetalsperre
und biegen nach ca. 9,5 km direkt hinter Landau rechts Richtung Freienhagen
ab. Nach etwa 7 km durch den "Langer Wald" gelangen wir auf die B 251 und
biegen rechts Richtung Korbach / Edertalsperre ab.
Nach Sachsenhausen und Niederwerbe gelangen wir zum Edersee. Genießen Sie
die Fahrt entlang der Ederseerandstraße und halten Sie sich bitte strikt an die
Höchstgeschwindigkeiten. Hier hat schon Mancher seinen "Lappen" abgeben müssen.
Ca. 3km hinter der Staumauer an der Ampelanlage links Richtung Affoldern,
Mehlen, Gifflitz auf der rechten Seite (ca. 150m ) der bekannnte Bikertref "Zündstoff".
In Gifflitz biegen wir rechts Richtung Kleinern ab. Bis Frankenau durchqueren
wir nun das "Wesetal", rechtsseitig die "Ederhöhen", linksseitig die "Wildunger
Berge". Vor Frankenau gibt es bei guter Sicht noch einen einzigartigen Panoramablick
auf das vorgelagette Hochsauerland bis hin zur Sackpfeife Richtung Biedenkopf.
ln Frankenau fahren wir Richtung Altenlotheim / Schmittlotheim und ordnen
uns rechts auf der B 252 Richtung Korbach ein, um vor der Ederbrücke links in
Richtung Buchenberg zu fahren. Diese 12 km bis Sachsenberg bieten Kurvenvarianten
jeder Art. Weiter geht es in Sachsenberg Richtung Hallenberg. Ab Hallenberg
nehmen wir die B 236, unter die Räder und erreichen so unser Ziel winterberg.
Die Seen: Die Aabachtalsperre dient der Trinkwasserversorgung von mehr
als 200.000 Einwohnern der Kreise Paderborn, Soest, Gütersloh und Warendorf
sowie dem Hochwasserschutz und der Sportfischerei. Die Talsperre wurde
1983 in Betrieb genommen und hat einen Gesamtwasserspeicher von 19,5
Mill. m3. Größe: ca.2,5 km lang und i,15 km breit.
Die Twistetalsperre gehört eher zu den kleineren Talsperren. lhr Speichervolumen
beträgt 9,1 Mill.m3 und dient dem Hochwasserschutz, Naherholungsgebiet
und der Niedrigwassererhöhung.
Der Edersee ist der flächenmäßig zweit- und volumenmäßig der drittgrößte
Stausee Deutschlands. Das gesamte Stauvolumen beträgt beachtliche 225
Mill.m:. Der Edersee wurde in erster Linie als Zufluß für den Mittellandkanal,
Weser und Fulda errichtet. In Minden steht ein Pumpwerk, dass der Weser das
Wasser für den Mittellandkanal zuführt. Auch dient der Edersee zur Stromerzeugung,
so dass in Spitzenzeiten die Turbinen bis 20MW Strom erzeugen können.
Die Staumauer wurde im Mai 1943 durch britische Bomber zerstört, jedoch
innerhalb eines Jahres wieder aufgebaut.

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