Hotel Videseter

Hotel Videseter


N-6798 Hijelledalen

Landschaftlich reizvoll Sogn und Fjordane

Geiranger

Das Welterbegebiet besteht aus zwei Teilbereichen: dem Geirangerfjord und dem Nærøyfjord mit Umgebung. Insgesamt erstreckt sich das Gebiet über 1227 qkm, wovon 107 qkm auf das Meer entfallen. Viele Menschen sehen diese beiden Fjorde als Symbol für Norwegen – als weltweit bekannteste Fjordnation. Ihnen ist es vermutlich zu verdanken, dass das norwegische Wort „Fjord” international gebräuchlich ist! 

Fjorde gehören zu den dramatischsten und spektakulärsten Landschaften der Welt. In der Naturwissenschaft werden der Geiranger- und Nærøyfjord als klassische Beispiele für diesen Landschaftstyp gesehen. Das Gebiet ist durch einen vielfältigen Naturreichtum geprägt – mit großen Höhenunterschieden und kurzen Entfernungen zwischen Meer und Hochgebirge. Die natürlichen geologischen Prozesse, die zur Bildung und Weiterentwicklung der Fjorde geführt haben, sind nicht von Menschen oder technischen Eingriffen beeinflusst. Im Welterbegebiet ist der Mensch Gast der Natur – verhalten Sie sich daher umsichtig!

Gamle strynefjellsveg

Ein über 100 Jahre altes Meisterwerk der Straßenbaukunst schlängelt sich durch die Berg- und Fjordlandschaft von Grotli über das Strynefjell nach Videseter. Von alters her verbanden von Saum- und Reitpferden ausgetretene Trampelpfade das Bergdorf Skjåk mit Stryn am Fjord. Die Lasten waren schwer und der Transport langwierig. 1881 wurde der Bau eines Weges von Hjelle nach Grotli über das Strynefjell beschlossen. Die Begeisterung war groß, als die ersten Wagen 1894 über den Pass rollten. 1978 wurde ein neuer, dank dreier Tunnel ganzjährig befahrbarer Abschnitt dem Verkehr übergeben. Doch die berühmte Aussicht gewährt nur der alte, "gamle" Weg. Hier ist ringsum wilde Natur; die Ostseite des Gebirges prägen die in der Eiszeit rund geschliffenen Felsen, auf der Westseite sind steile Berghänge und spitze Gipfel vorherrschend.

Gamle Strynefjellsvegen ist im Winter gesperrt und erst ab Juni befahrbar. Noch bis in die 50er Jahre wurde die Straße im Frühjahr von Hand freigeschaufelt. 200 Mann warfen den Schnee zu meterhohen Wänden auf. Heute werden Schneefräsen eingesetzt, die den Weg innerhalb weniger Tage räumen. In Tystigen ist Skifahren bis weit in den Sommer möglich. 

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