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    Erfahrungsbericht Arai RX7 GP



    Erfahrungsbericht Arai RX7 GP

    Mein Name ist Tobias Specht, ich bin 26 Jahre und leidenschaftlicher Motorradfahrer. Mein Motorrad ist eine für die Rennstrecke umgebaute ZX6-R Bj. 2010.



    Ich hatte das Vergnügen den neuen Arai RX7 - GP (quasi das Flakschiff unterden Motorradhelmen) auf dem dafür vorgesehenen Milieu zu testen - und zwar den

    Rennstrecken Europas. Hiermit schildere ich meine Erfahrungen, die ich auf der

    Rennstrecke mit dem Helm erlebt habe.



    Passform:

    Der Arai Helm ist ja im allgemeinen Volksmund das Wohnzimmer unter den Helmen. Auch ich kann dies beim RX7 uneingeschränkt bestätigen. Man setzt den

    Helm auf, nix zwickt und kratzt, das Innenfutter ist angenehm, der Helm passt

    sich dem Kopf sofort an ohne zu drücken und vermittelt durch diese Eigenschaften

    ein hohen Tragekomfort. Im Vergleich zu bisherigen Helmen die ich nutzen konnte

    (Shoei und AGV) ist dieser Helm mit Abstand der komfortabelste.



    Design:

    Der Helm sieht optisch im Vergleich zu mitbewerben ansprechend aus,sticht aber nicht besonders hervor. Arai hat dabei eher ein unaufgeregtes

    Erscheinungsbild. Die Lackierung ist in diesem Fall durch das klassische Weiß

    eher zu vernachlässigen.



    Aerodynamik:

    Obwohl der Arai - Helm in seiner Preisklasse nicht gerade dasLeichtgewicht ist, spürt man ihn beim Herbrennen dennoch kaum. Selbst bei

    schnellen Passagen, wie z.B. der Parabolika in Hockenheim  merke ich keinen übermäßigen Luftwiderstand.

    Tragefühl / Handhabung:

    Das Handling des Helms ist mit dem aktueller Helme von Mitbewerbengleichwürdig. Besonders hervorzuheben ist die stufenlose Einstellbarkeit des

    Visiers. Negativ ist dabei aber zu erwähnen ist jedoch der Visierwechsel,

    welcher im Vergleich zu anderen Herstellern etwas umständlich und gewöhnungsbedürftig

    ist und die PIN-Lock Sonnenblende erzeugt im hochgeklappten Zustand solch einen

    Luftwiderstand beim Fahren, dass sie im Racing - Einsatz leider nicht zu

    gebrauchen ist.



    Lautstärke Empfinden:

    Der Helm fühlt sich von der Lautstärke her für mich gut an. Die Geräuschekommen dabei moderat in den Innenraum des Helms. Hierbei setzt er sich meinem

    Empfingen nach aber nicht von Mitbewerbern weiter ab und würde ihn deshalb im

    Mittelfeld anordnen.



    Belüftung:

    Der Helm hat eine ausreichende Belüftung und kühlt den Kopf sehr gut.Die Knöpfe und Belüftungsschlitze lassen sich gut, auch während der Fahrt,

    erreichen und bedienen. Selbst im Regen konnte durch die Belüftung ein

    Beschlagen des Visiers verhindert werden.  Ein klarer Pluspunkt für den Helm.



    Sicherheit:

    Zum Glück musste diese Kategorie der Bewertung bisher noch nichtgetestet werden         =)



    Fazit:

    Klare Kaufempfehlung für den Helm. Er kostet zwar ein bisschen mehr wiedie normale Konkurrenz, dafür fühlt man direkt bei der Bedingung, dem ersten

    Aufsetzen und insbesondere beim Fahren das es sich hierbei um die Premiumklasse

    handelt, auf welche im Rennstreckeneinsatz zu 100% verlass ist. Ich würde mir

    ihn auf jeden Fall wieder kaufen.





    Pro



    Perfekte Passform



    Kein Drücken des Helm / Alle Polster im Helm können an die Kopfform angepasst werden



    Gut erreichbare Lüftungsschlitze / gute Belüftung des Helms



    Kein Beschlagen des Visiers auch im Regen



    Man spürt den Helm beim fahren nicht bzw das Gewicht







    Contra



    Der Kaufpreis ist hoch



    Umständliche Technik zum Visierwechsel



    Pinlock Sonnenblende aussen angebracht – im Renneinsatz nicht brauchbar









     

    Das bin ich beim 2Std Langsteckenrennen in Most

     



    Viele Grüße an Euch, Ich hoff das euch der Beitrag gefallen hat
  • Profilbild von n.N

    Re: Erfahrungsbericht Arai RX7 GP

    Dankeschön