ADAC Supercross Dortmund

ADAC Supercross Dortmund


Start frei!

Die letzten Vorbereitungen für das ADAC Supercross Dortmund laufen. Am 7. Januar startet die 28. Ausgabe des Zweirad-Spektakels in den Westfalenhallen. Der rund 300 Meter lange Rundkurs ist aus rund 200 LKWLadungen Erde geformt, im Rahmen der Vorab-Pressekonferenz konnten die ersten Fahrer die Strecke bereits unter die Räder nehmen. Tickets für die Veranstaltungen am Freitag und Sonntag sind an den Tageskassen erhältlich.

Von den mehr als 50 Teilnehmern der Kategorien SX1 und SX2 stellten sich Jake Moss (Australien), Austin Politelli (USA) und die deutsche Nachwuchshoffnung Niklas Raths (Niederzier) den Fragen der anwesenden Medienvertreter. Auf die Spuren seines Bruders Matt – Tagessieger von 2009 – begibt sich der Australier Jake Moss. „Ich habe die 26 Stunden lange Anreise auf mich genommen, um zu gewinnen.“ Der Deutsche Raths steckt seine Ziele tiefer: „Für mich ist es nicht einfach, mich in dem international stark besetzten Feld zu behaupten“, sagt der Mechatroniker-Azubi aus der Nähe von Düren. „Mein Ziel ist es, in den Vorläufen unter die ersten Zwölf zu kommen, damit ich abends in den Endläufen dabei sein kann.“ Der US-Amerikaner Politelli feiert seine Premiere in Dortmund – in Stuttgart bestritt er sein erstes Rennen auf deutschem Boden. Und bereits ist er sicher: Der ADAC SX Cup hat mir bis jetzt schon sehr viel Spaß gemacht. Im nächsten Jahr möchte ich gerne wieder dabei sein.“

Im Rampenlicht standen auch die beiden Nachwuchs-Crosser vom MAOAM-Racing-Team. Ben Hess und Carl Ostermann starten an allen drei Tagen im Rahmen des MAOAM-Kids-Race. „Gewinnen“, antwortete der achtjährige Ben noch etwas schüchtern auf die Frage, was er sich für das Wochenende vorge-nommen habe. Carl – sechs Jahre alt – beschrieb den größten Unterschied zwi-schen den Out- und Indoorstrecken: „Der Boden ist viel härter als draußen. Aber es macht hier sehr viel Spaß.“

Aus dem Freestyle-Lager waren Lance Coury (USA) und der Deutsche Fabian Bauersachs bei der Pressekonferenz anwesend. Coury zeigte sich dabei ent-spannt: „Ich hatte eine gute Anreise, denn ich konnte den Flug auf einen Platz in der ersten Klasse upgraden“, grinste er. Für die Freestyle-Show an jedem Veranstaltungstag hat er ein klares Ziel: „Ich bin bereit, Spaß zu haben!“ Bauersachs sieht die Sache etwas ernster: „Vielleicht liegt das auch an meinem Alter“, so der 31-Jährige. „Auch wenn wir dabei viel Spaß haben, Freestyle ist ein Hochleistungssport. Wir trainieren sehr viel, um den Zuschauern eine gute Show zu bieten. Und das haben wir auch hier in Dortmund vor.“