Bike Festival am Nürburgring 2011

Bike Festival am Nürburgring 2011


FIM Superbike WM 2011

Nicht zu stoppen: „El Matador“ baut am Nürburgring seine WM-Führung weiter aus. Nach der langen Sommerpause hat der Ducati-Pilot Carlos Checa von seinem Biss und seiner Dominanz in der FIM Superbike WM nichts verloren. Auch am Nürburgring siegt der Spanier im ersten Lauf überlegen.

Sein härtester Verfolger in der Meisterschaft, Aprilia-Star Max Biaggi, ging nach einer im Freitagstraining erlittenen Fußverletzung nicht mehr an den Start. Im ersten Rennen fuhren Marco Melandri auf Yamaha als Zweiter und Aprilia-Fahrer Noriyuki Haga als Dritter ins Ziel. Bester BMW-Pilot in der Eifel war nach 20 Runden der Brite Leon Haslam. Er fuhr in der Eifel auf Rang 5. Während der ersten zwei Veranstaltungstage lockte herrliches Spätsommer-Wetter zahlreiche Motorradfans in die Eifel. Selbst das für den Sonntagvormittag vorhergesagte Regenwetter machte zunächst um die Stars und Besucher der FIM Superbike WM einen weiten Bogen. Erst zum zweiten Rennen der Superbikes am Nachmittag setze starker Regen ein, sodass der Start um 15 Minuten verschoben werden musste. Der Regen wirbelte das Starterfeld ziemlich durcheinander. Am besten mit den Witterungsverhältnissen kam der Brite Tom Sykes vom Kawasaki Team Superbike zurecht und führte im zweiten Lauf souverän das Feld an. 

Starkes Rahmenprogramm auch abseits der Rennstrecke

Der traditionelle Pitwalk und das breitgefächerte Bike Festival-Rahmenprogramm boten eine Unterhaltung, bei der nicht nur der Motorsport im Fokus stand. Feiern ohne Ende war im Eifeldorf Grüne Hölle angesagt und beim „Bandcontest powered by Alfa Romeo MiTo“ kürten Besucher und Jury die Newcomer Band 2011: Das Rennen um den musikalischen Titel machten „Die Felsen“ mit ihrer eindrucksvollen Live-Performance. Biker, die mit ihrem eigenen Motorrad in die Eifel reisten, nutzten die Möglichkeit, bei geführten Ausfahrten die schönsten Strecken in der Umgebung des Nürburgrings zu entdecken oder eine Runde über die legendäre Nordschleife zu drehen. Für staunende Gesichter und sehnsüchtige Blicke unter den Zuschauern sorgten die begehrten Doubleseater-Fahrten, die exklusiv unter allen Ticketkäufern verlost wurden. Die beneideten Sozius-Piloten wurden von BMW- und Ducatiprofis auf Rennmaschinen mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 240 km/h über die Grand-Prix-Strecke gepeitscht. Unter den Glücklichen war auch Julian Eissrich aus Köln: „So was Krasses habe ich noch nie erlebt und mein Herz rast noch immer. Der Hammer!“

Noch mehr Sport

In den Rahmenrennen „Superstock 600“, „W Supersport“, „Superstock 1000“ und beim „European Junior Cups“ gaben die Fahrer genauso Vollgas, wie die Athleten der FIM Superbike Weltmeisterschaft. Actionreich war besonders das Rennen der Superstock 1000: Kompromisslose Duelle, Stürze und Defekte sorgten für Rennsport vom Feinsten. Einen aufregenden „Kampf“ lieferten sich BMW-Fahrer Sylvain Barrier und Davide Giugliano auf Ducati. Am Ende konnte sich der Ducati-Fahrer durchsetzen und gewann das Rennen. Nach drei langen Tagen ging das Bike Festival am Nürburgring erfolgreich zu Ende und die FIM Superbike WM zieht für den 11. Lauf nach Italien weiter.