Test Actionpro SD21 Pro

Test Actionpro SD21 Pro


Kleine Filmhochschule

Die Actionpro SD21 Pro erinnert sehr an die bekannte GoPro, beim Auspacken fällt der große Lieferumfang auf. Bei der Actionpro ist ein LCD Monitor und ein Zusatzakku (beides zum Aufstecken) im Lieferumfang enthalten. Darüber hinaus wird die SD21 auch noch mit einer Fernbedienung geliefert. Alles ebenfalls für die GoPro erhältlich, allerdings gegen Aufpreis. Ein wasserdichtes Gehäuse und diverse Halterungen machen das Paket komplett.

Befestigung Actionpro SD21

Die SD21 Pro kann dank der Stativgewinde an allen gängigen Stativhalterungen befestigt werden. Dies sowohl mit als auch ohne Gehäuse. Dies ist ein sehr großer Vorteil. Man braucht also keinen zusätzlichen Stativadapter und die Montage ohne Gehäuse trägt bei weitem nicht so stark auf. Das Stativgewinde funktioniert natürlich auch in Verbindung mit RAM Mount Haltern, die viele schon für die Montage von Navis einsetzen. Auf der Kugel befestigt, lässt sich die Kamera in jede Richtung und jeden beliebigen Blickwinkel drehen.

Die Montage am Helm ist möglich, aber - wie bei GoPro auch -  nicht ideal. Entweder man befestigt die Actionpro mit den Klebepads oben auf dem Helm oder mit den Befestigungsarmen seitlich. Letzteres ist nicht für wirklich hohe Geschwindigkeiten geeignet. Eine Saugnapf-Halterung ist leider nicht im Lieferumfang enthalten, aber gegen Aufpreis erhältlich. Praktischerweise passt die Actionpro an alle GoPro-Halterungen.

Bedienung SD21

Die Bedienung der Actionpro SD21 Pro ist denkbar einfach. Dank des Displays und der einfachen Menuführung ein echter Vorteil gegenüber der GoPro. Wer seine Digi-Cam bedienen kann, kommt locker mit der SD21 klar. Die Menüführung ist auf Deutsch und intuitiv verständlich. Mit einem Schiebeschalter wird die Cam eingeschaltet, für Videoaufzeichtung gibt es jeweils einen Start- und einen Stop-Knopf. Der vierte Schalter ist der Auslöser für die Fotokamera. Gut gefallen hat uns der Standby-Modus. Je nach Einstellung schaltet sich die Actionpro nach z.B. 2 Minuten Nicht-Benutzung ab und lässt sich durch einen Druck auf den Auslöser schnell wieder aktivieren. Das LCD-Display verbraucht zwar einiges an Strom, erleichtert aber die Ausrichtung der Kamera immens. Zusätzlich kann man sich die Aufnahmen direkt anschauen.  

Aufnahmequalität Actionpro

Die Kamera bietet verschiedene Auflösungen an: 1920x 1080 pixel bei bis zu 60 Bildern pro Sekunde sind möglich. Für den PC reichen 1280x720 locker, zumal dann auch deutlich weniger Speicherplatz benötigt wird. Die Videoqualität ist grundsätzlich gut bis sehr gut, die Anpassung an wechselnde Lichtverhältnisse bei Waldfahrten funktioniert einwandfrei und schnell , die Farben etwas kräftiger als bei GoPro. Dafür erschienen uns die Aufnahmen der GoPro ein ticken schärfer.  Die besten Videos haben wir in den Einstellungen 1.920 x 1.080 P bei 25 fps und 1.280 x 720 P bei 50 fps. Insbesondere bei doppelter Bildrate sind die Aufnahmen auch bei sehr schneller Fahrt klar und scharf. Wie üblich leidet dann die ohnehin nicht tolle Tonqualität, ein Problem aller Kameras die im Fahrtwind montiert sind. Die Tonqualität kann mit einem externen Mikro deutlich verbessert werden, wenn man dieses an einer windgeschützten Stelle montiert. Die SD21 bietet einen 2,5 mm Klinkeneingang für das Mikro.

Fazit

Wer eine Motorradkamera sucht, sollte die Actionpro SD21 unbedingt in die engere Wahl nehmen. Im Vergleich zur GoPro ist die Ausstattung mit LCD-Monitor und Zusatzakku sehr gut, in der Bedienung ist Actionpro SD21 der Konkurrentin überlegen. Die Videoqualität ist hervorragend und hält dem Vergleich zur GoPro durchaus stand. Einziger Wermutstropfen: die Saufnapfhalterung muss extra gekauft werden.

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