Motorradbekleidung kaufen

Motorradbekleidung kaufen


keine leichte Entscheidung

Dass ein Motorradhelm den Schädel vor schweren Verletzungen schützt, ist im Allgemeinen bekannt. 2011 fanden Forscher an der Johns Hopkins University School of Medicine in den USA heraus, dass der Helm auch die Halswirbelsäule schützt. Das Risiko, sich hier zu verletzen, sank der Studie zufolge um mehr als 20 Prozent. Da eine Verletzung an dieser Stelle mit einer hohen Querschnittlähmung oder sogar dem Tod einhergehen kann, ist diese zusätzliche Schutzfunktion nicht zu unterschätzen.

Mit den ersten Sonnenstrahlen kommen auch die ersten Motorradfahrer, die sich die frische Luft um die Nase wehen lassen. Leidenschaftliche Biker genießen jede Minute, die sie auf ihrem Motorrad verbringen. Doch Motorradfahren ist immer auch mit einem gewissen Risiko verbunden. Schutzmaßnahmen wie einen Helm oder eine spezielle Montur sind dabei Pflicht. Schließlich hat sich die Zahl der Unfalltoten deutlich verringert, seitdem die Motorradbekleidung immer sicherer geworden ist. Doch bevor ein Motorradfahrer wirklich die richtige Bekleidung gefunden hat, gilt es einige Aspekte zu bedenken.

Ein- oder Zweiteiler

Um sich dahingehend richtig zu entscheiden, gilt es zu bedenken, für welchen Zweck die Motorradbekleidung genutzt wird. Hat man damit lediglich kurze Ausfahrten vor oder möchte man sogar mit dem Motorrad zur Arbeit fahren? Bei kurzen Ausfahrten bietet sich der Einteiler an. Bei längeren Ausfahrten oder der regelmäßigen Benutzung der Motorradbekleidung sollten sich Biker wohl doch lieber für einen Zweiteiler entscheiden.

Das Material

Nylon und Nappa, also Leder und Textil haben sich bei der Motorradbekleidung als sicherste Variante herausgestellt. Diese schützen den Fahrer entsprechend, wenn es zu einem Unfall kommen sollte. Mindestens eine Stärke von 1,2 Millimeter sollte die Kleidung jedoch aufweisen, um sicher zu sein. Auch gegen Wind und Wetter sind die jeweiligen Fahrer damit optimal geschützt. Allerdings weist Textil oft gegenüber Leder einige Vorteile auf. Zum einen ist Textilbekleidung deutlich leichter und kann auch über der normalen Kleidung getragen werden. Zum anderen ist Textilbekleidung bei hohen Temperaturen luftdurchlässiger und daher angenehmer zu tragen.

Die Protektoren

Damit Motorradfahrer im Straßenverkehr deutlich wahrgenommen werden, muss die Motorradbekleidung entsprechende Protektoren aufweisen. Motorradfahrer sollten darauf achten, dass die Protektoren an den entsprechenden Stellen und in angemessener Größe auf der Kleidung angebracht sind. Sowohl an Schultern, Ellenbogen, Rücken, Knie und Hüfte müssen Protektoren vorhanden sein. Diese unterliegen sogar gewissen Qualitätskriterien. Biker sollten dabei auf die Prüfsiegel EN 1621-2 und EN 1621-1 achten. Zugegeben ist Motorradfahren und die dazu benötigte Kleidung nicht immer billig. Doch Sicherheit geht nun einmal vor. Die Motorrad-Ecke ist ein Anbieter von Bekleidung und Zubehör von Motorradkleidung, bei dem jeder Biker fündig wird. Sowohl im Online-Shop als auch in mehreren Städten Deutschlands bietet die Motorrad-Ecke von der Lederjacke bis zur Lederhose, den Handschuhen bis zum Nierengurt ein großes Sortiment an. Bei all diesen Artikeln ist es wichtig, auf eine genaue Passform zu achten. Motorradbekleidung soll sowohl passend sitzen, als auch genügend Bewegungsfreiheit bieten. Oft müssen mehrere Monturen anprobiert werden, bevor der Biker genau die Bekleidung findet, die optimal zu der nächsten Motorradtour passt! Bildquelle: flickr.com © Cédric JANODET (CC BY-NC-SA 2.0)