Motorrad Ikonen

Motorrad Ikonen


noch bis Juni 2010 im ZeitHaus zu erleben

Erfolgreiche Motorrad-Ausstellung in der Autostadt in Wolfsburg wird verlängert

Wertvolle Einzelstücke aus der Geschichte des Motorrads begeistern seit November 2009 die Gäste im ZeitHaus der Autostadt in Wolfsburg. Aufgrund des großen Erfolgs ist die Ausstellung „Motorrad Ikonen“ nun - über das angekündigte Ausstellungsende, 11. April, hinaus - bis zum 13. Juni 2010 zu sehen. Gezeigt werden im besucherstärksten Automobilmuseum der Welt, in leicht veränderter Anordnung der Motorrad-Exponate, weiterhin ausgewählte Raritäten und eindrucksvolle Modelle aus der Motorrad-Historie. „Wir freuen uns sehr über den großen Zuspruch der Gäste, so dass wir diese Ausstellung gern um zwei Monate verlängert haben. Unseren Meilensteinen der Automobilität stehen somit weiterhin besondere Motorräder aus über 100 Jahren Motorrad-Geschichte zur Seite“, sagt Dr. Maria Schneider, Kreativdirektorin der Autostadt.

  

Die Ausstellung „Motorrad Ikonen“ gibt in fünf Themenbereichen Einblicke in die Entwicklung des Motorrads. Dessen Anfänge liegen Ende des 19. Jahrhunderts, als im Zuge der Motorisierung erste Fahrradhersteller damit beginnen, ihre Zweiräder mit kleinen Motoren auszustatten. Unter diesen ersten Herstellern findet sich auch die tschechische Marke Laurin & Klement, die 1925 Teil des Škoda-Konzerns wurde. Die Ausstellung folgt weiter den wichtigen Stationen in der Motorrad-Entwicklung. Mobilität fürs Volk brachten die so genannten „Volksmotorräder“, die in hoher Stückzahl und in robuster Bauart hergestellt wurden. Zu den Weltmarktführern zählten in diesem Segment die Hersteller DKW und NSU. Mittelklasse-Motorräder, wie sie von Individualisten des Bürgertums gefahren wurden, sind in dem Ausstellungsteil „Die bürgerliche Mitte“ zu finden. „Luxus-Geschöpfe“ wiederum zeigt Motorräder aus verschiedenen Jahrzehnten, deren Anfertigung sehr aufwändig und kostspielig war. Unter der Überschrift „Es lebe der Sport“ ist die Klasse der Sport- und Rennmaschinen versammelt, deren technische Höchstleistungen oft Vorbild für spätere Serienproduktionen war. Der Sonderbereich „Freiheit auf zwei Rädern“, die ausgestellten Modelle der Marke Harley-Davidson, die bis heute ein Symbol der Freiheit und Unabhängigkeit darstellt, ist nur noch bis zum 11. April zu sehen.

  

„Motorrad Ikonen“ entstand in Zusammenarbeit mit dem international renommierten Motorrad-Experten und Autor des Buches „Motorrad Ikonen“, Stefan Knittel, und wurde kuratiert von dem Industriedesigner Heinrich Fiedeler und Dr. Thomas Köhler, dem stellvertretenden Direktor der Berlinischen Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur. Die gezeigten Motorräder sind Leihgaben von privaten Sammlern.

Die Autostadt zeigt die Ausstellung „Motorrad Ikonen“ bis zum 13. Juni 2010 im ZeitHaus. Sie ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.