Mit dem Motorrad verreisen

Mit dem Motorrad verreisen


die Vorbereitung

Mit dem Motorrad auf Reisen zu gehen, bedeutet für viele Biker die Erfüllung eines großen Traums. Häufig werden die ersten kleineren Reisen in Deutschland im Mittelgebirge gestartet, um schließlich weit entferntere Ziele in Angriff zu nehmen. Die Region rund um den Gardasee ist für viele Motorradfahrer ein beliebtes Ziel innerhalb von Europa. Ganz oben auf der Liste steht jedoch häufig die Route 66 quer durch die USA.

Motorrad-Check darf nicht fehlen

Möchte man mit seinem Motorrad verreisen, ist dies mit vielen Fluggesellschaften ohne Probleme möglich. Das Bike wird dann im Frachtraum verstaut und kann nach der Landung abgeholt werden. Da ein solcher Transport allerdings relativ teuer ist, lohnt es sich günstige Flüge für Ihren Traumurlaub mit dem Motorrad zu suchen, um die Kosten etwas zu drücken.
Bevor es jedoch losgeht, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Besonders wenn man in ein Land verreist, in dem man die Sprache nicht beherrscht, sollte man darauf achten, dass das Bike in einem tadellosen Zustand ist, damit möglichst keine Werkstatt aufgesucht werden muss. Selbstverständlich sollte sein, dass man die Bremsflüssigkeit und Öl überprüft. Aber auch die Reifen und die Kette müssen gecheckt werden.

Zustand der Reifen bedenken

Möchte man beispielsweise die Route 66 komplett erfahren, kann es sinnvoll sein, vor Reisebeginn neue Reifen aufzuziehen. Da Motorradreifen nach ungefähr 8.000 Kilometern verschlissen sind und die Route 66 eine Länge von knapp 4.000 Kilometern hat, kann es bei entsprechender vorheriger Nutzung eng werden. Besser ist es dann, mit Reifen zu starten, die die Strecke voraussichtlich ohne Probleme überstehen.

Zulässige Beladung beachten

Wie viel Gepäck hat man eingeplant? Man sollte unbedingt in seinen Papieren nach der maximalen zulässigen Zuladung sehen, damit man diese nicht überschreitet. Man wiegt sein komplettes Gepäck, die Fahrerkluft sowie sich selbst und kann dann abschätzen, ob etwas zuhause bleiben muss. Nicht vergessen darf man, eventuell vorhandene Koffersysteme mit zu berechnen.
Bei der Planung der täglichen Strecken sollte man eher vorsichtig vorgehen. Man möchte bei einer solchen Reise die Landschaft genießen, sollte öfter eine Pause machen, um seine verspannte Muskulatur zu lockern. Hat man dann die Abstände zwischen Hotels entlang der Route zu groß gewählt, kann die Entspannung zur Anstrengung werden und der Spaß geht verloren.

Bildquelle: Flickr.com @ Weisseespitze (CC BY-ND 2.0)