Fotoshow Honda NC700S

Fotoshow Honda NC700S


Mit Fach für alle Fälle

Im ersten Jahr war die NC-Familie von Honda ein echter Renner. Antrittsstark bei niedrigen Drehzahlen dazu komfortabel, praktisch, günstig und in 2 Varianten zu haben. Auch dieses Jahr geht es positiv weiter. Die Konkurrenz kommt dabei in Form der CB500-Familie sogar noch aus dem eigenen Haus. Wir vergleichen die NC700S allerdings mit der Konkurrenz. Hier schon mal ein paar optische Eindrück vorab.

Sicher ist die NC700S kein Motorrad welches einem dem Puls und die Armbehaarung nach oben treibt. Will sie als Einsteiger ja auch gar nicht sein. Dennoch steht da ein erstaunlich erwachsenes Motorrad vor einem. Und ein praktisches noch dazu. Statt Tank hat der Fahrer ein großes Fach vor dem Bauchnabel. Da passt einiges rein, sogar ein Integralhelm wenn er nicht gerade XXXL-Format hat. Der Tank ist unter dem Soziussitz versteck. Schlecht wenn man den für Gepäck nutzen möchte.

Ansonsten geht die NC700S trotz vermeintlich schwacher Motorisierung mit 48 PS engagiert zur Sache. Wie bei einem modernen Turbodiesel steht ordentlich Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen zur Verfügung. Leider geht der NC (auch wie beim Diesel) oben schnell die Luft aus. Bei gerade einmal 6.500 Umdrehungen rennt sie bereits in den Begrenzer. Für einen Einsteiger dennoch genau richtig. Hier wird in der Regel früh geschaltet, dann gibt auch keine Stottereien beim Beschleunigen.

Wie sich die NC700S im Vergleich zur stärkeren Konkurrenz Kawasaki ER-6n und Suzuki Gladius schlägt, klären wir dann ausführlich im Test.

Text & Bilder: Matthias Hirsch