Suzuki V-Strom 1000: Vorstellung

Suzuki V-Strom 1000: Vorstellung


Weniger ist mehr

Endlich präsentiert Suzuki Details zur neuen V-Strom 1000. Die geistert schließlich bereits seit fast einem Jahr durch die Szene. Und für Suzuki ist die große V-Strom ein extrem wichtiges Modell. Fällt ihr doch die Aufgabe zu die Marke aus dem Dornröschen-Schlaf der jüngeren Vergangenheit zu holen. Wenn man sich die Details und Eckdaten der Stromer anschaut, hat sie durchaus das Zeug dazu.

Dabei tut Suzuki gut daran mit der V-Strom 1000 eine eigene Philosophie zu verfolgen und nicht den ausgetretenen Pfaden der Reiseenduro-Konkurrenz zu folgen. Deren Modelle haben fast einheitlich 1200 Kubik und weit über 100 PS Leistung. Und tragen oft auch ein paar Pfunde zuviel auf den Rahmen. Die V-Strom belässt es bei 1.037 Kubik und leistet genau 100 PS bei 8.000 U/Min. Wo die Reise hingehen soll, zeigt das Drehmoment: 103 NM bei sehr niedrigen 4.000 Umdrehungen versprechen bärigen Durchzug. Zum Vergleich: die alte V-Strom brauchte für 101 NM noch 6.400 Umdrehungen! In Kombination mit einem Fahrzeuggewicht von 228 kg fahrfertig sollten Leistung und Drehmoment auch gehobenen Ansprüchen locker genügen. Vereinfacht ausgedrückt: der Schub liegt genau da an wo er gebraucht wird, was für die Landstraßenperformance spricht.

Ausstattung V-Strom 1000

Die darf als nahezu komplett bezeichnet werden. Wie es sich für ein modernes Krad gehört, kommt die Suzuki mit den gängigen Sicherheitsfeatures daher: ABS und Traktionskontrolle sind serienmäßig. Die Traktionskontrolle hat 3 Modi: stark regelnd bei Regen, ein Normalmodus und last but not least die Abschaltung. Das Fahrwerk ist voll einstellbar, mit der Bereifung 110/80-19 vorne und 150/70-17 hinten setzt Suzuki auf die klassischen Größen. Damit dürfte auch leichtes Gelände kein Problem sein.

Für erhöhten Fahrkomfort sorgt auch das verstellbare Windschild. Es fährt quasi zwei-gleisig, da es zum einen in der Höhe als auch in der Neigung verstellbar ist. Die Instrumentierung kann als komplett bezeichnet werden: Ganganzeige, Lufttemperatur, Tankuhr, Uhrzeit, Fahrmodus und Bordcomputer mit Verbrauchsangabe, Reichweite und Batteriespannung. Die Bedienung erfolgt komplett über eine Schaltereinheit an der linken Bedieneinheit. Ansonsten bietet das Zubehörprogramm noch reichlich diverse Möglichkeiten zur Aufrüstung: für das Gepäck gibt es das obligatorische Koffersystem, Topcase und Tankrucksack. Für den Komfort ein 40mm höheres und 20mm breiteres Windschild sowie eine höhere und eine niedrigere Sitzbank. Dazu noch Griffheizung, Sturzbügel, Motorschutz, Nebellampen und noch einiges mehr.

Die V-Strom 1000 wir in 4 Farben erhältlich sein: Candy Daring Red, Glass Glacier White, Glass Sparkle Black und Glass Desert Khaki. Preisangaben gibt es noch keine, wir schätzen die V-Strom dürfte um die 13.000 Euro kosten.

Text: Matthias Hirsch

Bilder: Suzuki