Kawasaki Z1000 2014 - Vorstellung

Kawasaki Z1000 2014 - Vorstellung


Die will nur spielen!

Die Z1000 geht 2014 als komplett neues Modell an den Start. Kawasaki bleibt dabei dem aggressiven Styling treu, steigert es bei dem neuen mit der sehr tief angebrachten Scheinwerfereinheit sogar noch. Der Motor gewinnt etwas an Spitzenleistung und soll zusätzlich noch mehr Power bei niedrigen Drehzahlen haben.

Dabei herrschte im Grunde genommen in Sachen Spitzenleistung und Durchzug bei der bisherigen Z1000 alles andere als Not. Wenn aber dann halt doch ein paar Pferde mehr auf der Koppel stehen, spannen wir sie doch gerne an. Die Herde summiert sich jetzt auf 142 Pferde, Newtonmeter stehen insgesamt 111 zur Verfügung. Das Gewicht fahrfertig liegt bei 221 kg. Dank kürzerer Übersetzung solle der Motor jetzt noch druckvoller zur Sache kommen. Lediglich der 6. Gang erhielt eine etwas längere Übersetzung, hier ertappte man sich in der Vergangenheit immer wieder bei dem Versuch einen 7. und 8. Gang ein zu legen.

Die Optik ist geprägt von der tief montierten LED-Scheinwerfereinheit. Die Z1000 scheint sich nicht mehr zu ducken, sondert kauert geradezu auf der Straße. Der Tank wölbt sich nach oben wie ein aufgeschnallter Buckel. Das immer schmaler werdende Heck steht recht steil nach oben. Alles in allem sehr nahe an Streetfightern, auf das Wesentliche reduziert. Warum dies ausgerechnet beim Spitzenmodell zum Verzicht auf eine Traktionskontrolle führt, bleibt uns allerdings ein Rätsel. Immerhin erhielt die Z1000SX beim kürzlich erfolgten Update ja die Fahrhilfe. Davon abgesehen, setzt die neue Z1000 die jüngere Tradition gekonnt fort. Ob dies auch für die Performance auf der Straße gilt, klärt sich in den nächsten Wochen. Ende November haben wir die erste Gelegenheit die Z1000 zu testen.

Text: Matthias Hirsch

Bilder: Kawasaki