Neuheiten auf der Eicma Messe in Mailand

Neuheiten auf der Eicma Messe in Mailand


Im Süden was Neues

Motorradfans aufgepasst! Wer an diesem Wochenende noch nichts Besseres vorhat, sollte sich auf in Richtung Italien machen, denn dort findet vom 7. bis 10. November in der Messemetropole Mailand die weltgrößte Motorradmesse statt. Es ist die 71. Eicma Motorradmesse, auf der motorradbegeisterte Zuschauer und Interessierte alles über die wichtigsten Neuheiten in der Branche und Ankündigungen für das kommende Jahr erfahren können.

Wie jedes Jahr ist die Eicma einer der Höhepunkt auf dem Terminkalender von Motorradfreunden und Vertretern der Branche auf der ganzen Welt. Die Hersteller lassen es sich nicht nehmen, immer wieder genau hier die Modelle für das nächste Jahr vorzustellen. Anders ist es in diesem Jahr auch nicht.

So bringt BMW für das kommende Jahr ein Jubiläumsmodell zum Anlass des 90. Jahres, in dem sich die Marke mit dem Bau von Motorrädern beschäftigt, heraus. Es handelt sich dabei um ein 110 PS starkes Bike, das auf den Namen BMW R Nine T hört und mit einem Zweizylinder-Boxermotor ausgestattet ist. Erst in der zweiten Jahreshälfte von 2014 soll dieses Modell allerdings auf den Markt kommen. Doch das ist nicht das einzige, was der Hersteller aus Süddeutschland für die kommende Saison zu bieten hat. In seinem Jubiläumsjahr möchte BMW sich nicht lumpen lassen und bringt auch noch die R 1200 GS Adventure und die unverkleidete S 1000 R heraus. Nach längerer Atempause ist nun auch Honda wieder mit einem neuen Modell für das nächste Jahr am Start und präsentiert das dieser Tage ebenfalls in Mailand. Der CTX 1300 Cruiser kommt von der japanischen Fraktion, ebenso wie eine Flotte an Einsteiger-Bikes, die bis zum 300 Kubik Einzylinder reichen. 

Insgesamt lässt sich aber bei allen neuen Modellen auf der diesjährigen Eicma feststellen, dass die Hersteller geschlossen dem Trend folgen, insbesondere kleine, handliche und erschwingliche Fahrzeuge herauszubringen, die vor allem für den Stadtverkehr praktisch und gut geeignet sind. Schließlich greifen in den Städten die Menschen immer mehr auf öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrräder zurück, beispielsweise das Model Hercules. Da muss sich sowohl Automobil- als auch Motorradindustrie etwas einfallen lassen, um die Städter als Kunden nicht aus den Augen zu verlieren. Die „Urban Mobility“ ist in der Motorradbranche in aller Munde und die Hersteller sind sich darüber einig, dass etwas geschehen muss, um die Verkaufszahlen wieder auf ein gutes Level zu bringen. Diese sind nämlich in den vergangenen Jahren auf dem europäischen Markt drastisch eingebrochen. Vielleicht ist ja das kommende Bikerjahr ein erfolgreicheres für die Hersteller.