50 Jahre Yamaha in Deutschland

50 Jahre Yamaha in Deutschland


Happy Birthday

Quasi Goldene Hochzeit für Yamaha und Deutschland. 1964 stand die Marke mit den Stimmgabeln erstmals auf der IFMA in Köln. Zweitakter mit 250, 80 und 50 Kubik waren zu bewundern. Grund genug das Jubiläum mit 2 Sondermodellen zu feiern. Die SR 400 und die XJR 1300 kommen im Jubi-Outfit daher.

Beide Modelle kommen mit aufwendiger Sonderlackierung und einem 50th. Anniversary Label auf dem Tank. Bei der SR 400 ist die Sitzbank zusätzlich schwarz-weiß bezogen, die XJR hat Felgenaufkleber mit dem Jubi-Schriftzug.

Hier der Text der offiziellen Pressemitteilung:

Vor 50 Jahren trat Yamaha erstmalig auf dem deutschen Markt auf. Anlass war die IFMA, die Internationale Fahrrad- und Motorradausstellung 1964 in Köln, auf der vom 16. - 20.09.1964 Yamaha Motorräder erstmalig offiziell dem deutschen Publikum präsentiert wurden. Es handelte sich damals um die zweizylindrige DS3 mit einem 250 ccm Zweitakt-Motor, die YG1 mit 80 ccm und eine kleine 50er mit der Modellbezeichnung YF1. 

Zu den Leuten, die damals den Yamaha Stand umlagerten, gehörte auch Bruno Lippke, ein rühriger Zweirad-Händler aus dem Allgäu. Der Bayer fand so viel Gefallen an den neuen Produkten, dass er sich entschloss, die Yamaha Motorräder künftig für die in Düsseldorf ansässige Mitsui GmbH zu vertreiben. So ging er als erster Yamaha Motorradhändler in die Geschichte ein. Jetzt war auch die Mitsui GmbH in Düsseldorf als Tochtergesellschaft der mächtigen Mitsui & Co. Ltd., Japan, gefordert, das deutsche Händlernetz rasch auszubauen. 1966 vertrieben bereits 23 Händler Motorräder der Marke Yamaha. Besonders hervor tat sich in dieser Zeit Manfred Weihe, ein engagierter Motorradhändler im ostwestfälischen Löhne. Er kümmerte sich um die technische Betreuung der Marke Yamaha und bereits im Jahr 1966 schloss die Mitsui GmbH einen Vertrag mit Firma Weihe ab, die sich ab sofort um die gesamte technische Abwicklung des Yamaha-Business kümmerte, einschließlich der Ersatzteilversorgung und Homologation.

Der anhaltende Boom auf dem deutschen Motorradmarkt bewog 1972 die Mitsui GmbH zur Gründung der Mitsui Maschinen GmbH mit Sitz in Meerbusch bei Düsseldorf. 1990 waren dort in der Yamaha-Division 47 Leute beschäftigt.

Im Jahr 1973 wurde die Firma Weihe mit allen 16 Mitarbeitern von der Mitsui Maschinen GmbH  übernommen.

1991 übernahm die Mitsui Maschinen GmbH den traditionellen Bereich der Marine Produkte, zum damaligen Zeitpunkt in erster Linie Außenbordmotoren – heute auch Schlauchboote und Jetboote. Mit der Öffnung des europäischen Binnenmarktes verstärkte sich gleichzeitig auch die Zusammenarbeit der Mitsui Maschinen GmbH mit der Yamaha Europazentrale in Amsterdam.

1992 wurde die Mitsui Maschinen GmbH in einigen Bereichen reorganisiert. So wurde beispielsweise die TCM-Gabelstapler-Division ausgegliedert und eigenständig weiter geführt. Gleichzeitig wurde der Standort des Unternehmens von Meerbusch in die Hellersbergstraße im Neusser Hammfeld verlegt. Von dort wurden alle kaufmännischen Belange des Unternehmens gesteuert, in Löhne kümmerten sich weiterhin mittlerweile 80 Mitarbeiter um alle technischen Aspekte, wie Kundendienst, Homologation und Ersatzteilversorgung.

Im Jahr 1996 schließlich wurde die Mitsui Maschinen GmbH in Yamaha Motor Deutschland GmbH umbenannt. 1999 wurde eine weitere wichtige Unternehmensentscheidung getroffen: Die beiden Betriebsstätten in Neuss und Löhne sollten künftig zusammengeführt werden und unter einem Dach vereinigt werden. 

Im Mai 2000 fand im Neusser Stadtteil Uedesheim der erste Spatenstich für das Gebäude der neuen Yamaha Motor Deutschland GmbH statt und im Jahr darauf wurde das Gebäude offiziell in Betrieb genommen. 

Heute arbeiten rund 45 Mitarbeiter für das Unternehmen und kümmern sich um die Produktsparten motorisierte Zweirad-Fahrzeuge, Marine, ATV und Power Products. Die zwei Etagen des Bürogebäudes umfassen 3.330 m², hinzu kommen noch 3.880 m² Fläche für Lager, Werkstätten und Schulungsräume. Das moderne Bürogebäude liegt in einem aufstrebenden Industriegebiet an der Peripherie von Düsseldorf mit guter Anbindung an die Autobahnen A46 und A57.