Harley-Davidson: 3 weitere Modelle

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SuperLow 1200T, Low Rider und Street Bob Special Edition

Es ist schon erstaunlich wie breit man ein – im Grunde genommen – gleichbleibendes Konzept ausrollen kann. Die SuperLow 1200T bringt Tourencharakter in die Sportster-Familie, die Low Rider feiert ihre Auferstehung und die Street Bob Special Edition ist eine Ausstattungsvariante des günstigsten Big-Twins.

SuperLow 1200T

Die Kleine wird größer. Die SuperLow war bis dato nur mit dem 883er Motor zu haben, jetzt auch mit dem 1200er-V2. Das Grundkonzept ein Motorrad für kleine Fahrer/-innen zu bauen, bleibt dabei erhalten. Noch interessanter ist das T wie Touring im Namen. Mit Koffern und Windschild hat nun auch die Sportster-Familie ein Touring-Modell in ihren Reihen. Ganz nach dem Muster der Switchback in der Dyna-Reihe. Der 1200er V-Twin hat allemal genügend Power. Sitz und Fußrasten positionieren den Piloten weiter vorne, die Sitzhöhe ist mit 702 mm weiterhin extrem niedrig. Das Windschild lässt sich in der Höhe einstellen und natürlich auch abnehmen. Die Federung am Heck ist einstellbar. Für 12.375 Euro kann man die SuperLow 1200T sein Eigen nennen.

Bilder SuperLow 1200T

Street Bob Special Edition

Die Street Bob ist bei Harley-Davidson der Einstieg in die Welt der Big Twins. Serienmäßig als Einsitzer mit Ape und ohne vorverlegte Fußrasten präsentiert sie sich puristisch – und für Harley-Verhältnisse preislich recht günstig. Die Special Edition kommt da deutlich besser ausgestattet daher. Auffälligste Änderung ist der flache und gerade Lenker. Dazu kommen vorverlegte Fußrasten, zweifarbige Lackierung und Doppelsitzbank.  Die Drahtspeichen-Räder wurden durch schwarze 5-Speichen-Leichtmetallfelgen ersetzt. Der Preis ist mit 14.990 Euro absolut kundenfreundlich, denn der Aufpreis zum Basismodell beträgt lediglich 505 Euro.

Bilder Street Bob Special Edition

Low Rider

Fünf Jahre war sie nicht im Programm. 2014 kehrt die Low Rider zurück. Und wer einen solchen Namen trägt, hat natürlich eine Verpflichtung. Gerade einmal 680 mm sitzt der Fahrer über dem Asphalt. Flex Rider wäre auch ein passender Name gewesen, denn die Low Rider lässt sich auf die Bedürfnisse des Pilots einstellen. Die Sitzposition lässt sich um 38 mm nach vorne/hinten variieren. Auch der der Riser ist verstellbar und positioniert den Lenker entweder dichter zum Fahrer oder eben weiter weg. Die Position der Fußrasten sind nicht extrem vorverlegt, sondern lediglich 51 mm weiter vorne positioniert als die mittig angeordneten anderer Modelle. Besonders erfreulich: am Vorderrad wird per Doppelscheibe gebremst, ABS ist serienmäßig. 15.890 Euro sind für die Low Rider fällig.

Bilder Low Rider

Bilder: Harley-Davidson