Superbikes

Superbikes


Rennmaschinen für die Straße

Superbikes sind die perfekte Wahl für jeden Motorradfahrer, der gerne sportlich unterwegs ist. Die kraftvollen Maschinen sind absolut alltagstauglich, machen aber auch auf der Rennstrecke eine gute Figur. Seit mehr als 25 Jahren gibt es die Superbike-Weltmeisterschaft, bei der asiatische Hersteller bis vor kurzem noch eindeutig die Nase vorn hatten.

Suzuki, Honda und Yamaha gaben den Ton an. In jüngster Zeit haben aber der italienische Hersteller Ducati und der deutsche Produzent BMW einigen Boden gut gemacht. Der Trend geht dabei eindeutig zu mehr Hubraum: Waren früher 600 ccm das Maß der Dinge, entscheiden sich heute die meisten Käufer für Maschinen mit 1.000 oder 1.200 ccm.

Eine Pferdestärke für jedes Kilogramm

Viele Superbikes schaffen es in nur 3 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer. Dieser Wert interessiert wirklich sportliche Fahrer allerdings nur am Rande. Ihnen ist es viel wichtiger, wie schnell das Motorrad bis auf 200km/h beschleunigt. Und auch hier erreichen die neuen Modelle beeindruckende Werte: Die Honda Fireblade zum Beispiel benötigt gerade einmal 7,5 Sekunden, bis die Tachonadel bei 200 Stundenkilometern steht. Auch andere Maschinen absolvieren den Sprint in gut 8 Sekunden. Es versteht sich von selbst, dass man ein geübter Fahrer sein muss, um die volle Leistungsfähigkeit der Maschinen nutzen zu können. Damit die Superbikes die enorme Beschleunigung schaffen, müssen sie einerseits möglichst leicht sein und andererseits einen möglichst starken Motor haben. Hier hat sich in den vergangenen Jahren eine Faustformel etabliert, die bei fast allen neuen Modellen Anwendung findet: Für jedes Kilogramm Leergewicht sollte eine Pferdestärke zur Verfügung stehen. Dank moderner Fertigungstechniken mit immer leichteren Materialien unterbieten manche Modelle den Wert von 1 kg pro PS inzwischen sogar. 

Zwei, drei oder vier Zylinder

Wer ein Superbike kaufen möchte, der kann aus vielen verschiedenen Modellen mit unterschiedlichen Motorisierungen wählen. Es gibt Motorräder mit zwei, drei und vier Zylindern – und jede Bauart hat ihre ganz eigenen Reize. Die in der Regel flüssigkeitsgekühlten Motoren sind voll verkleidet, weil das die Aerodynamik verbessert. Wer möchte, kann sein Superbike in den originalen Rennlackierungen der jeweiligen Hersteller ordern. Natürlich geht es aber auch eine Spur dezenter. Die Preise für neue Superbikes beginnen bei etwa 15.000 bis 20.000 Euro. Wer günstiger an einen Supersportler auf zwei Rädern kommen möchte, der sollte sich auf dem Markt für gebrauchte Motorräder umschauen. Hier lassen sich mitunter echte Schnäppchen machen.