Fotoshow Ducati Monster 1200

Fotoshow Ducati Monster 1200


Lady in Red

Die Monster 1200 ist die dritte im Bunde unseres Naked-Vergleichs. Eigentlich sollte es eine 1200S sein, die war allerdings nicht verfügbar. Eine erste Testrunde hat aufkommende Zweifel ob die fehlenden 10 PS sich bemerkbar machen schnell zerstreut. Die Monster geht wie nix Gutes und ist von einem Leistungsmanko mindestens so weit entfernt wie der HSV von der Meisterschaft.

Man kann es wirklich nur immer wiederholen: best Monster ever. Geht bei der Sitzposition los, macht beim Motor weiter und hört beim Fahrwerk nicht auf. Unsere Testmaschine tritt in klassischem Rot an. Immer noch die geilste Farbgebung für das Monster aus Bologna. Die Eckdaten? 1198 Kubik, 135 muntere Pferdchen und 118 NM. Das alles bei einem Trockengewicht von 182 Kilogramm. Der Fahrersitz ist erfreulich tief, man sitzt tatsächlich in der Maschine. Dennoch finden auch Mitmenschen über 1,80 erfreulich viel Platz, denn die Monster ist in allen sonstigen Belangen gewachsen. Lediglich große Füße haben es etwas schwer. Auf der einen Seite macht sich die Einarmschwinge breit, auf der anderen die Auspuffkrümmer. Auf beiden stehen die Soziusrasten im Weg. 

Eine echte Wonne ist der V2-Sound der Monster 1200. Bellend, Bassig mit einer ordentlichen Portion Lebensgeister. Wer müde aufsteht sollte einfach mal eine Monster starten. Wer danach nicht wach ist, kann sich auf den Weg ins Schlaflabor machen. Da kann die Konkurrenz nur bedingt mithalten. BMW S1000R und KTM 1290 Super Duke sind zwar nicht gerade Leisetreter, die Monster 1200 zeigt aber wo der V2-Hammer hängt.

Ob die Ducati den beiden auch auf der Straße das Wasser reichen kann, klären wir im Test.