Fotoshow Kawasaki Z1000

Fotoshow Kawasaki Z1000


Alles Sugomi?

Hassen oder Lieben – dazwischen gibt es im Falle der aktuellen Z1000 aber mal rein gar nix. Die extrem geduckte Front, der hoch aufragende (Tank-) Buckel, dazu noch jede Menge Ecken und Kanten. Dabei ist die Kawa gar nicht so. Was sagte das Herrchen des zähnefletschenden Vierbeiners? Der will nur Spielen. Im Falle der Z1000 stimmt das sogar.

Denn zum einen ist die Z1000 viel bequemer als es den Anschein hat. Man sitzt entspannt mit leicht nach vorne gebeugtem Oberkörper und erträglichem Kniewinkel auf dem zugegebenermaßen spärlich gepolsterten Fahrersitz. Hält man auch eine längere Zeit aus. Ansonsten braucht es gute Augen, denn die Instrumente liegen sehr tief und sind zusätzlich noch schwer ablesbar. Die Bedienung ist gewohnt guter Kawa-Standard und funktioniert ohne Handbuch.

Der Reihenvierer hat etwas an Kraft gewonnen. Er leistet jetzt 142 PS und steht damit noch einen Tick besser im Futter als bisher schon. Ein wesentlicher Verstärker ist der veränderte Sound. Die Z1000 röchelt jetzt beim Beschleunigen herrlich über die Airbox. Gut für den Fahrer, weil stets gut vernehmbar. Noch besser für die Umwelt, weil eben nicht vernehmbar. An den beiden Endtöpfen werden sich sicher auch weiterhin die Meinungen teilen. Für die einen individueller Look, für die anderen der direkte Weg zur Seehilfe.