Fotoshow Honda CB1000R

Fotoshow Honda CB1000R


Stiller Star

Die CB1000R ist in ihrer aktuellen Version bereits seit 2008 im Wesentlichen unverändert im Programm. Dafür hat sie sich erstaunlich gut gehalten. Optisch wirkt das Design noch immer frisch und ansprechend. Dazu kommen untadelige Verarbeitung sowie die hondatypischen Tugenden in Sachen Langlebigkeit. Grund genug die CB1000R mal wieder für einen Vergleichstest her zu nehmen.

Kawasaki Z1000 und Triumph Speed Triple stehen schon parat. Die Kawa ist rein optisch die Radikalste des Test-Trios. Die Speed Triple geht als ehemals Street-Fighter-ab-Werk mittlerweile gerade einmal als gemäßigte Nackte durch. Da kommt die Honda zumindest optisch besser weg. Das Insektengesicht kommt noch immer gut und speziell die Tricolor-Lackierung (200 Euro Aufpreis) sieht verdammt gut aus.

Ansonsten hat die CB1000R bei den technischen Daten das Nachsehen. Mit 125 PS liegt um 10 (Triumph) bzw. 17 Pferdestärken (Kawasaki) hinter den Konkurrenten. Dazu kommt noch das Gewicht von 222 Kilo vollgetankt. Zusammen mit der Z1000 (die gerade einmal 1 Kilo leichter ist) übernimmt die Honda die Rolle der Moppelchen in der Liter-Klasse. Einen mächtigen Trumpf spielt die CB dennoch aus. Aktuell ist sie über die Wanted-Kampagne von Honda für 10.750 Euro (inkl. Überführungskosten) zu haben. Bereinigt macht dies eine Ersparnis um 1.710 Euro gegenüber der Kawa und 1.555 Euro gegenüber der Triumph aus.

Und soviel können wir jetzt schon verraten: wer glaubt die Honda zählt zum alten Eisen, soll sich mal auf unseren Vergleich gefasst machen.

Text & Bilder: Matthias Hirsch