Fotoshow Kawasaki ER-6n

Fotoshow Kawasaki ER-6n


Kawas Dauerbrenner

Jeder hat so seine lieb gewonnenen Gewohnheiten. Ein von uns ist die ER-6n jedes Jahr in einen Einsteigervergleich zu nehmen. Alle Jahre wieder nimmt die kleine Kawa eine Spitzenposition in der Zulassungsstatistik ein und alle Jahre wieder wehrt sie sich erfolgreich gegen die Konkurrenz. Wir sind schon jetzt gespannt ob es auch dieses Jahr so bleibt.

Denn Yamaha feuert mit der MT-Baureihe eine fette Breitseite auf den gesamten Markt ab. Knackiges Design, potente Motoren und günstige Preise treffen aktuell beim Kunden genau ins Schwarze. Die MT-09 kam als erste, kurz darauf wurde die MT-07 nach gelegt. Doch konzentrieren wir uns erst einmal auf die ER-6n. Die Farbkombination in Mattgrün und Schwarz gefällt uns ausgesprochen gut. Die Kawa ist auch in Weiß/Schwarz und komplett Schwarz zu haben. Optisch wirkt sie zwar mittlerweile etwas angestaubt, zum alten Eisen gehört sie dennoch nicht.

Es fehlen ein wenig Ecken und Kanten, das Heck dürfte statt des 160er gerne ein 180er zieren und schon sähe die Sache sicher anders aus. Was nicht ist, kann ja noch werden. Die Branche munkelt ja immer wieder von einer ER-7. Eigentlich müsste ja bereits die aktuelle 6,5 heißen. Denn sie hat ja 649 Kubik die für 72 PS bei moderaten 8.500 Umdrehungen gut sind. Mit 206 Kilo vollgetankt ist die ER-6 kein Leichtgewicht, die MT-07 hat glatte 24 Kilogramm weniger auf den Rippen. Dafür ist die Kawa grundsätzlich ABS zu haben, Yamaha verlangt Aufpreis dafür. Wer sich die ER-6n in die Garage stellen möchte, muss 6.495 Euro an den Kawa-Händler abdrücken. 

Text & Bilder: Matthias Hirsch