Vorstellung Indian Roadmaster

Vorstellung Indian Roadmaster


Touring von einem anderen (amerikanischen) Stern

Kein kleines Ziel welches sich Indian hier gesetzt hat: den „König aller Luxus-Tourer“ zu bauen. Kleine Einschränkung: nach amerikanischer Prägung. Da wird man sicher bei BMW sehr beruhigt sein und wieder gut schlafen können. Ob die anderen Hersteller von Luxus-Tourern nach amerikanischer Prägung jetzt Nacht für Nacht in die Kissen weinen, entzieht sich unserer Kenntniss. Allerdings steht zu erwarten da Indian tatsächlich einen Meilenstein in dieser Kategorie schaffen kann.

Denn die Ankündigung der Roadmaster verspricht so einiges und die Liste ist recht lang. Da sind zum einen 143 Liter Stauraum in Form von Koffern und Topcase, selbstverständlich mit der Fernbedienung abschließbar. Die elektrisch verstellbare Scheibe, Sitz- und Griffheizung, Tempomat und Audiosystem sind ja quasi Standard. Die Roadmaster hat zusätzlich noch schlüssellose Zündung, Reifendrucküberwachung und rundum LED-Beleuchtung.

Der Thunder Stroke 111 Motor ist bereits aus den Schwestermodellen bekannt und sollte auch bei der Roadmaster für standesgemäßen Vortrieb reichen. Eine Augenweide ist er ohnehin. In Europa hat das neue Indian-Flagschiff erstmals Anfang September auf der European Bikeweek am Faaker See seinen ersten Auftritt. Ende des Jahres soll die Roadmaster dann bei den Händler stehen. Spätestens dort erfährt man dann auch wieviel man für das Teil berappen darf.

Bilder: Indian