Harley-Davidson Softail Breakout - Fotoshow

Harley-Davidson Softail Breakout - Fotoshow


Nicht ansteckend

Die Softail Breakout sieht aus als käme sie direkt vom Customizer. Umso erstaunter war denn auch ein (wohl gemerkt Harley-fahrender) Kollege als er vernahm die Breakout ist so wie sie da steht „von der Stange“. Und Stange ist ein gutes Stichwort, denn sie kostet ein ganze Stange Geld. Aber einen besonderen Geschmack zu haben, war ja noch nie ein billiges Vergnügen.

Flach, breit und lang. Das sind die Attribute mit der sich die Softail Breakout am passendsten beschreiben lässt. Sie gehört zweifelsfrei zu der Gattung Motorräder, die einfach aus jedem Winkel geil aussehen. Vorne der fette 130er Reifen auf einer 21 Zoll_Felge, hinten der noch fettere 240er auf 18 Zoll. Die flache Gabel streckt die Breakout zusätzlich. Entsprechend tief sitzt der Fahrer, gerade einmal 660 mm sind zu erklimmen. Fühlt sich an als könnte man sich zur Not an der Ampel auch knien. Der Dragbar-Lenker ist ebenso flach gehalten, der Tacho ist am Lenker zwischen den Risern montiert. Am Heck sind Rück- und Bremslicht in die Blinker integriert, damit ist der Heckfender schön clean.

Der 103er Twin Cam V2 leistet hier 75 PS und drückt bei 3.000 Umdrehungen 130 NM. Wie immer setzt sich die cleane Optik nicht in Gewichtsersparnis um. 322 Kilo drückt die Softail Breakout fahrfertig auf die Waage, auch wenn sie super dabei ausschaut. Bleibt noch der Preis. Los geht es bei 20.895 Euro. Unser Tester kommt in „Morocca Gold Pearl“ daher und ist für 21.245 Euronen zu haben. Sonderangebote sind und bleiben halt nicht die Sache der Kollegen aus Milwaukee.

Text & Bilder: Matthias Hirsch