Yamahas ‘Rhapsody in Blue’

Yamahas ‘Rhapsody in Blue’


Blaues Wunder

Mitten in New York City hat der japanische Custom-Bike-Gestalter Keinosuke “Keino” Sasaki seine Version einer Yamaha XJR1300 präsentiert, die den Namen ‘Rhapsody in Blue’ trägt.

Die atemberaubende ‘Rhapsody in Blue’-XJR ist ein Konzeptbike, das auf der Suche nach Inspirationen für künftige Yamaha Sports Heritage Modelle entstand. Die Zusammenarbeit zwischen Yamaha und Keino ist eines von vielen momentanen und künftigen Projekten, die Yamaha mit den weltbesten Customisern realisiert – so zum Bespiel mit Wrenchmonkees, Deus Ex Machina, Marcus Walz und Roland Sands.

Keino`s Interpretation der XJR ist wirklich inspirierend: So ist der Tank handgefertigt und in der Form schlanker und flacher, mit einem ganz speziellen, einzigartigen Tankdeckel. Auch die Seitendeckel sind Beweis für großartiges handwerkliches Geschick. Die Springergabel der “Rhapsody in Blue“ schafft einen Kontrast zum Rest des Motorrads und ist Ausdruck von Keino`s Handschrift.

Geändert wurden auch die Aufnahmen für die Bremszangen, die Scheinwerfer-Einheit und der Lenker. Die XJR bekam auch ein Bremsen-Upgrade von Brembo, spezielle Luftfilter sowie einen Einzelsitz auf dem überarbeiteten Rahmenheck, das einen sportlichen Look vermittelt. Die speziellen Federbeine harmonieren hervorragend zur Springergabel. Kennern der Classic-Car-Szene wird auffallen, dass das Rücklicht der „Rhapsody in Blue“ von einem MG Sportwagen stammt.

Die wunderschöne Vintage-inspirierte blaue Lackierung dominiert das Erscheinungsbild und die goldenen Räder setzen dazu farbliche Akzente. Auch die Auspuffanlage und der Schalldämpfer sind handgefertigt. Der Sound ist echt kehlig.

Keino`s Inspirationen leiten sich ab aus den 90ern, einer Zeit, die geprägt wurde von klassischen Straßenmotorrädern mit kraftvollen luftgekühlten Vierzylinder-Reihenmotoren. Die Rückbesinnung auf dieses reduzierte Styling war die perfekte Basis für die „Rhapsody in Blue“.

Der in New York beheimatete Keino wurde speziell für dieses Projekt ausgewählt, weil er schon als Kind mit Yamaha-Motorrädern zu tun hatte. „Es ist mir eine Ehre, für Yamaha zu arbeiten“, sagt Keino, „besonders auch deshalb, weil mein erstes Motorrad vor langer Zeit eine Yamaha TY125 war.“

Geboren und aufgewachsen in Fukuoka, Japan, verbindet Keino seine ersten Erinnerungen an Motorräder mit der 650er-Yamaha seines Vaters. Nach der Lehrzeit bei seinen einheimischen Mentoren Larry und Paul Cox in deren Werkstatt „American Dream Machine” in Manhattan, über „Gasoline Alley” und zuletzt bei „Indian Legacy”, gründete Keino seine eigene Werkstatt namens „Keino Cycles” in Brooklyn, New York.