Ducati Scrambler - Vorstellung

Ducati Scrambler - Vorstellung


Die wilden Siebziger

Eine Ducati im klassischen Gewand. Viele denken da an legendäre Sportmotorräder. Nix da. Man ist schließlich eine trendige Marke und Sportler sind aktuell mal so gar nicht im Trend. Aber jetzt hat sogar BMW bärtige Hippster für sich entdeckt, da will man ja nicht hinten anstehen. Und zaubert die (oder den?) Scrambler aus dem Hut, bzw. dem gelben Container. Und die (oder der?) sieht richtig lecker aus und macht echt Laune auf mehr. Dachte sich Ducati auch und kündigt gleich 4 unterschiedliche Varianten der (oder des?) Scrambler an.

Post-Heritage-Design nennt Ducati das Layout der Scrambler. So nahe an der eigenen Vergangenheit wie möglich, allerdings mit modernen Zutaten. Moderne Zutaten sind beispielsweise die Upside-Down-Gabel, das Zentralfederbein, LED-Lichtkranz im klassisch-runden Scheinwerfer und 2-Kanal-ABS. Klassisch sind Sitzbank, Tank und Scheinwerfer, das Motorrad wirkt sehr clean und minimalistisch, kommt trotz moderner Zutaten angenehm altmodisch daher. 

Als Antrieb dient der V2 aus der Monster 796, allerdings ist der Hubraum auf 803 Kubik gewachsen. Schwerpunkt der Überarbeitung war eine hohe Laufruhe bei möglichst flüssiger und linearer Leistungsentfaltung. Die Spitzenleistung liegt bei überschaubaren 75 PS, die haben es allerdings auch nur mit vollgetankt 186 Kilos zu tun. Geschaltet wird über ein 6-Gang-Getriebe.

Damit jeder auch das wirklich passende Modell zu seinem Vollbart findet, bringt Ducati mit der Icon, der Urban Enduro, der Full Throttle und der Classic gleich 4 Versionen auf den Markt. Wir freuen uns auf jede einzelne und natürlich auf die ersten Testfahrten. Bis dahin lassen wir uns dann auch noch einen Bart wachsen.

Text: Matthias Hirsch

Bilder: Ducati