Ducati Multistrada 1200 - Vorstellung

Ducati Multistrada 1200 - Vorstellung


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Eine neue Technologie hält mit der 2015er-Mulstistrada Einzug ins Motorradreich: Der Enduro-Allrounder kommt erstmals mit variablen Steuerzeiten, dem Desmodromic Variable Timing DVT. Damit zeigt der Vierventiler eine besonders homogene Leistungsentfaltung, die bei 160 PS gipfelt – zehn PS mehr als zuvor.

Darüber hinaus verfügt die vollausgestatte Multistrada 1200 S-Version über ein hochwertiges TFT-Display, ein optimiertes semiaktives Fahrwerk, dazu kommt ein neues Schräglagen-ABS und ein Schräglagen-Licht. Bekannt sind die Traktionskontrolle und das adaptive Fahrwerk "Ducati Skyhook Suspension Evo (DSS), das für die neue Multistrada hard- und softwaremäßig weiterentwickelt wurde. Entsprechend der brachialen Leistung verzögert die Multi nun mit 330er-Scheiben und Radialbremszangen wie die Panigale.

Die Stärkung der Tourentugenden waren den Italienern ebenfalls ein paar Neuerungen wert. Das fängt bei der in zwei Höhen justierbaren Sitzbank an – 825 oder 845 Millimeter stehen zur Auswahl - und setzt sich bei 20 Millimeter mehr Bodenfreiheit fort. 

Neuerdings bietet Ducati für die Multistrada vier verschiedene Pakete an: Das Touring-Paket umfasst Heizgriffe, Koffer und einen Hauptständer, das Sport-Paket einen Termignoni-Auspuff und eine Vielzahl Kohlefaserteile, bei Urban gibt's ein Topcase, einen Tankrucksack und USB-Anschluss und das Enduro-Paket enthält Zusatzscheinwerfer und weitere schützende Teile wie Motor- und Kühlerschutz, Seitenständervergrößerung und Gelände-Fußrasten, die vom Spezialisten Touratech zugeliefert werden. Das alles hat natürlich seinen Preis in Form des Gewichts, denn allein die Basisversion der Multistrada S bringt schon ohne Sprit 235 Kilo auf die Waage.

Text: Thilo Kozik

Bilder: Ducati