Triumph Tiger 800 XR / XC – Vorstellung

Triumph Tiger 800 XR / XC – Vorstellung


Katze mit Straßen- und Geländepfoten

Triumph überarbeitet die Tiger 800 und schärft die bis dato schon vorhanden unterschiedlichen Versionen. Die Tiger 800 XR ist für den Ritt auf befestigen Straßen vorgesehen, die XC taugt auch für Abstecher ins Gelände. Wer – egal in welcher Version – noch ein x anhängt, erhält ein zusätzliches Plus an Ausstattung.

Gemeinsam ist allen Modellen der Tiger 800 Familie der Antrieb. Wie gehabt der bekannte 800-Kubik-Drilling mit 95 PS. Der ist vor allem in Hinblick auf Spritkonsum optimiert worden. Triumph spricht von bis zu 17% weniger Verbrauch. Wenn dem so ist: feine Sache.

Die Tiger 800 XR ist eher für den Einsatz auf der Straße konzipiert. Der 19-Zöller am Vorderrad macht sie dann auch zur klassischen Reiseenduro, mit der man je nach Bereifung auch mal über einen Feld- oder Schotterweg bügeln kann.

Die Tiger 800 XC geht da einen ganzen Schritt weiter. Sie hat vorne einen schmalen 21 Zöller und deutlich geländetauglichere Speichenfelgen. Dennoch lässt es sich auch mit ihr jenseits der Wald- und Wiesenwege (also auf banalem Asphalt) sehr gut leben.

Beide Modelle kommen ab sofort mit einem großen Plus an Ausstattung und Sicherheit. Da ist vor allem serienmäßige Traktionskontrolle. Beide haben zudem ein abschaltbares ABS, die XC ein einstellbares WP-Fahrwerk. Richtig rund wird die Geschichte dann bei den x-Modellen. Sowohl XRx und XCx kommen mit erweitertem Bordcomputer, verschiedenen Fahrmodi, Tempomat, Handprotektoren, Hauptständer und selbstrückstellenden Blinkern. Die XRx verwöhnt zusätzlich noch mit Komfortsitzen für Fahrer und Beifahrer sowie einem verstellbaren Windschild.

Text: Matthias Hirsch

Bilder: Matthias Hirsch/Triumph