Dainese an Investmentfirma verkauft

Dainese an Investmentfirma verkauft


Vergoldete Lederkombis

Die 1972 gegründete italienische Bekleidungsmarke Dainese ist an die Investmentgruppe Investcorp verkauft worden, ein weltweit tätiges Unternehmen mit Sitz in London, New York und Bahrain.

Nach offiziellen Angaben hat das Unternehmen für 130 Millionen Euro den Besitzer gewechselt, allerdings behält Firmengründer und Geschäftsführer Lino Dainese eine Minderheitsbeteiligung an seiner Firma. Ursprünglich wurde Dainese durch seine Motorradrennkombis bekannt, mit denen der italienische Hersteller zahlreiche GP-Rennfahrer ausrüstete. Mittlerweile hat Dainese sein Produktprogramm diversifiziert und bietet heute nicht nur Motorradbekleidung für die Straße und Rennstrecke an, vielmehr hat der Name auch im Winter-, Fahrrad- und Pferdesport einen guten Klang bekommen. Außerdem hat Dainese durch die Einverleibung der Marke AGV einen eigenen Helmhersteller im Programm, dadurch erübrigte sich die Produktion von Motorradhelmen unter dem Dainese-Logo. 

Für Lino Dainese war es „enorm wichtig, in dieser Zeit der starken Unternehmensentwicklung den richtigen Partner zu finden. Ich glaube, dass die nachgewiesene Erfolgsgeschichte, die globale Präsenz und Vernetzung von Investcorp zur weiteren internationalen Ausdehnung sowie zu Produktinnovation beitragen wird. Ich glaube auch, dass die Unterstützung von Investcorp mir ermöglichen wird, mich wieder auf meine Leidenschaft zu konzentrieren, nämlich technische Fortschritte in unserem Produktprogramm und insbesondere dem D-Air-System voranzubringen.”

Mehr Infos unter www.dainese.de und www.investcorp.com.