Vier Jahre steckte eine Victory im Eis

Vier Jahre steckte eine Victory im Eis


Ice, Ice Baby

Amerikaner kommen schon auf merkwürdige Ideen. Um die Zuverlässigkeit ihrer Modelle zu beweisen, hat Victory mit seinen Modellen vieles unternommen: Rennen fahren, Rekorde brechen, sich ungewöhnliche Strapazen ausdenken. Doch der Zufall weiß es manchmal besser: 2011 wollte das komplett aus Eis und Schnee erbaute „Icehotel“ in Schweden seinen abenteuerlustigen Gästen einen zusätzlichen Kick bieten und schaffte eine Flotte von 15 Victory Motorrädern an, mit denen die Hotelgäste den Norden Schwedens erkunden konnten. Eine weitere Victory wurde in einen mächtigen Eisblock eingefroren, und der eisige Eyecatcher diente dem Hotel fortan als Werbe-Objekt.

Vier Jahre später entschieden die Hoteliers dann, den Eisblock abzutauen und die tropfnasse Victory zur Wiederbelebung in die Werkstatt von „Stonetown Custom“ zu verfrachten. Der Job war schnell erledigt, denn alles, was die Maschine brauchte, war ein Ölwechsel und eine neue Batterie! „Ein Druck auf den Anlasser genügte“, freut sich Niklas Frisk, Marketing-Mann bei Victory Schweden. „Schon lief das ,Ice Bike‘ wieder!“ 

Die Victory V92 TC, die so lange im Eis ausharren musste, ist nämlich kein gewöhnliches Bike, sondern ein Vorserienfahrzeug des Modelljahres 2002, das in den USA umgerechnet 300.000 Kilometer auf dem Rüttelprüfstand zubrachte und danach als Trainingsobjekt bei der Mechaniker-Schulung in Schweden ein paar hundert Mal zerlegt und wieder zusammengebaut wurde. 

„Die Maschine will einfach nicht sterben“, scherzt Andreas Sedin, Chef von Stonetown Custom. „Mal sehen, was wir als Nächstes mit ihr anstellen.“ 

Mehr Infos unter www.victorymotorcycles.de.