Suzuki GSX-S1000 - Fotoshow

Suzuki GSX-S1000 - Fotoshow


Gelungenes Comeback

Endlich haben wir die neue GSX-S1000 im Fuhrpark. Die Suzuki hatte uns ja bereits bei der Pressepräsentation sehr gut gefallen. Allerdings findet man die wirklichen Stärken und Schwächen erst bei einem ausführlichen Test heraus. Sie darf sich daher im Vergleichstest mit der Kawasaki Z1000 und der Triumph Speed Triple messen.

Natürlich ist die GSX-S1000 der Hoffnungsträger der Marke. Keine leichte Aufgabe – muss sie doch das Vertrauen der Kundschaft zurück gewinnen nachdem Suzuki die letzten Jahre schlichtweg verpennt hat. Zumal die Konkurrenz nicht geschlafen hat. Mit einer BMW S1000R oder der KTM 1290 SuperDuke sollte man sich erst gar nicht messen. Die Gegner sind Kawasaki Z1000 und Triumph Speed Triple. Nicht nur im Vergleich sondern vor allem beim Kampf um Kunden. Die Z1000 geht ins zweite Modelljahr und wirkt noch recht frisch. Die Speed Triple hat da schon ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel, sieht aber noch immer verdammt gut aus.

In Sachen Ausstattung kommen beide jedoch nicht an die GSX-S1000 ran. Die ist technisch gesehen zwar nicht topmodern, hat aber alle heutzutage notwendigen Features an Bord – aber auch nicht mehr. Da ist zum einen die 3-stufige Traktionskontrolle, Ride-by-Wire inklusive unterschiedlichen Fahrmodi gibt es allerdings nicht. Das Bosch-ABS ist selbstverständlich Serie, Kurven-ABS ist erst gar nicht angedacht. Also kein Technologie-Träger, aber ein Motorrad mit allem was man aktuell so haben sollte. Die Instrumente sind dagegen komplett: von der Tank- über die Ganganzeige bis hin zum Bordcomputer. Und einen möchten wir besonders herzlich begrüßen: endlich mal ein konifizierter Lenker im Hause Suzuki! Wenn man den mit dem dürren Rohr an der GSR750 vergleicht – nee, ist im Grunde kein Vergleich.

Motorseitig steht die GSX-S1000 jedenfalls gut im Futter. Suzuki verspricht 145 PS bei 9.500 Umdrehungen aus 999 Kubik. Es fühlt sich nach mehr an und ist es tatsächlich auch. Der Hersteller wollte die Leistung sehr konservativ angeben, auf dem Prüfstand sind es dann eher 155 bis 160 Pferdestärken. Nicht unerheblich für Quartett-Spieler und bei allem Verständnis für zurückhaltende Kommunikation: diesen Vorsprung zur Konkurrenz darf man sich gerne mal an die Brust heften. Zumal die Pferde es mit verhältnismäßig wenig Motorrad zu tun bekommt. Denn die GSX-S1000 bringt vollgetankt gerade einmal 209 Kilo auf die Waage.

Suzuki GSX-S1000 Fotoshow 04

Preislich geht es bei 12.190 Euro los, für ein Motorrad dieser Leistungsklasse mit der Ausstattung angemessen. Die GSX-S1000 ist in Blau, Matt-Grau und Schwarz/Rot erhältlich. Wer möchte kann sich die Suzuki gerne mit allerlei Originalzubehör ausstatten: Auspuffanlage, kleines Windschild, Tankrucksack, Soziusabdeckung, Griffheizung, Tankpads, Felgendekor und noch einiges mehr. 

Text & Bilder: Matthias Hirsch