Suzuki V-Strom 1000 – Fotoshow

Suzuki V-Strom 1000 – Fotoshow


Flotter Stromer

Die V-Strom 1000 geht in diesem Jahr in die zweite Saison. Sie ist der 3. und letzte Teilnehmer unseres 1000er Reiseenduro-Vergleichs und gleichzeitig einer unserer Dauertester für dieses Jahr. Aus diesem Grund tritt sie auch inklusive Koffer an, während die Konkurrenz ohne Gepäcklösung antritt. So viel können wir bereits jetzt verraten: die V-Strom gefällt uns, aber nicht wegen der Koffer.

Wobei gefallen sich mehr auf die Fahrqualitäten der V-Strom 1000 bezieht, denn auf die Optik. Die Front ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die übereinander liegenden Scheinwerfer erinnern etwas an (glücklicherweise) vergangene Tage der Versys 1000. Allerdings nur etwas. Ansonsten ist die Suzuki ein grundehrliches und sehr gut gelungenes Motorrad. So ist beispielweise die Ausstattung recht komplett: ABS, 3-stufige Traktionskontrolle, Bordcomputer und 12 Volt-Bordsteckdose im Cockpit. Die Scheibe ist sowohl in der Höhe als auch der Neigung verstellbar. Um die Höhe zu ändern, muss sie allerdings ab- und angeschraubt werden. Die Neigung kann während der Fahrt mit einer Hand in 2 Stufen variiert werden. Einfach die Scheibe leicht nach vorne drücken und diese rastet steiler eingestellt ein. Drückt man sie über den 2. Rastpunkt hinaus, kehrt sie in die flache Einstellung zurück.

Ein Leistungsmonster ist die V-Strom nicht gerade. Aus 1.037 Kubik schöpft die Suzuki vernünftige 100 Pferdestärken. Das Augenmerk lag viel mehr auf einem sehr günstigen Drehmomentverlauf: maximal 103 NM liegen bereits bei 4.000 Umdrehungen an. Zugunsten dieses Drehmoments verzichtet Suzuki ganz bewusst auf mehr Leistung, da in dieser Kategorie Motorrad weniger die Spitzenleistung als viel Druck bei niedrigen und mittleren Drehzahlen nötig seien. Dieser Meinung schließen wir uns gerne an und werden prüfen ob es denn auch tatsächlich funktioniert. Dafür spricht das niedrige Gewicht der V-Strom: 228 Kilo vollgetankt sind ein echter Spitzenwert in dieser Klasse. Die Bereifung ist mit 110er auf 19 Zoll-Felge vorne und 150er auf 17er recht schmal, die Federwege mit 160 mm vorne und hinten üppig. Die Front lässt sich dabei in Vorspannung sowie Druck- und Zugstufe verstellen, das Heck in Vorspannung und Zugstufe.

Suzuki V-Strom 1000 17

Wer eine V-Strom 1000 in der Garage haben möchte, muss dem freundlichen Suzuki-Händler 12.290 Euro auf den Tisch legen. Farblich hat man die Wahl zwischen Pearl Glacier White (Weiß),  Metallic Mat Titanium Silver (Mattes Titan), Galss Sparkle Black (Schwarz) und Candy Daring Red (Rot). Die Botschaft Geld per Originalzubehör verdienen zu können, ist mittlerweile auch in Japan angekommen. Suzuki hält für die V-Strom 1000 eine Vielzahl an optionaler Ausstattung bereit: Kofferset, Topcase, Touring Scheibe, passende Tankrucksäcke, Handprotektoren, Griffheizung, Motorschutzbügel, Zusatzscheinwerfer, Hauptständer, LED-Blinker und vieles mehr.

Text & Bilder: Matthias Hirsch