BMW F 800 R im Test

BMW F 800 R im Test


Neuer BMW Roadster im Biker Szene Testfuhrpark angekommen

1.04.2009 - Ab 9. Mai steht die BMW F 800 R bei Händlern. Seit heute haben wir die sportliche Nackte schon im Test und werden euch regelmäßig Bericht erstatten, wie sich die F 800 R durch den Alltag schlägt.

Ride-away

Nachdem Stuntweltmeister Chris Pfeiffer uns im BMW Fahrsicherheitszentrum am Münchner Flughafen kurz, aber eindrucksvoll demonstriert hat, was mit dieser F 800 R alles geht, dürfen wir den dynamisch aussehenden Roadster für die nächsten zwei Wochen an die kurze Leine nehmen und ausführen.

Die erste Überraschung erleben wir schon nach dem Start. Der 798 ccm große Parallel-Twin atmet lautstark durch den neuen Schalldämpfer aus. Ein knorriger, wilder Sound ist das, der da dem neuen, 3 Kilo leichteren Auspuff entweicht. 

Neben der Gewichtsersparnis verhilft er dem Motor zu einer weiteren Leistungssteigerung. Mit nun 87 PS bei 8.000 Umdrehungen und 86 Newtonmetern bei 6.000 Umdrehungen sollte dem F 800 R Treiber genug Midrangepower zur Verfügung stehen. Ansprechverhalten und Gasannahme sollen sich dank einer neuen Drosselklappenkinematik weiter verbessert haben. Dinge, auf die wir bei unserem ersten Ritt sehr gespannt sind. Auf jeden Fall dürften die kürzeren Getriebeübersetzungen der Gänge vier bis sechs schon mal für besseren Durchzug sorgen.

Das Design hat die F 800 R deutlich sichtbar von der großen Schwester K 1300 R geerbt. Ein logischer Schritt, den die Kundschaft sicherlich honorieren wird. Denn in Verbindung mit der neuen Geometrie, durch die gekürzten Federwege vorne, steht der kleine Roadster wesentlich geduckter und wirkt schon im Stand dynamisch. Was der aus der gekürzten Gabel resultierende, steilere Lenkkopfwinkel auch in die Tat umsetzen soll. 

Bald gibt's mehr...