Fotoshow Kawasaki Z1000SX

Fotoshow Kawasaki Z1000SX


Touri-Zett

Für unseren Tourensportler-Vergleich schickt Kawasaki die Z1000SX ins Rennen. Die hat zwar schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, sieht aber noch immer sehr schick aus und unterstreicht mit ihrer geduckten Haltung den Sport in Sporttourer.

Die Z1000SX sähe noch viel besser aus, wenn sie nicht die Augenkrankheit der doppeläugigen Kawa-Modelle geerbt hätte. Denn die schicken Doppelscheinwerfer strahlen nur bei Aufblendlicht gemeinsam. Ist man mit Abblendlicht unterwegs, ist daher ein Auge „blind“. Sehr schade, denn leuchten beide Scheinwerfer (wie z.B. bei der guten alten ZX-9R) wirkt der Anblick viel harmonischer und im Falle der SX viel sportlicher. Davon abgesehen ist die Kawa ein sehr schickes Motorrad. Die geduckte Front verleiht ihr in Verbindung mit der flach gehaltenen Verkleidung ein sehr dynamisches Aussehen. Dazu die schicke 2-Farb-Lackierung in Rot/Schwarz, das kurze Heck und die Bremsscheiben im Wave-Design vorne und hinten. Blinker und Kennzeichenhalter entsprechen dem üblichen Layout der Großserie und dürften ebenso wie die klobigen Auspufftöpfe sehr schnell Zubehörteilen weichen.

Kawasaki Z1000SX 02

Der Antrieb basiert wie das gesamte Motorrad auf der nackten Schwester Z1000, allerdings nicht auf der aktuellen Generation, sondern die Baureihe davor. Leistungsmäßig tun sich hier dennoch keine Unterschiede auf. Der 1043 Kubik große Reihenvierer leistet 142 PS bei 10.000 Umdrehungen und hat ein maximales Drehmoment von 111 NM bei 7.300 Umdrehungen. Im Gegensatz zur nackten Schwester hat die Z1000SX eine Traktionskontrolle. Zusätzlich gibt es einen Motormodus Low, hier wird die Leistung auf ca. 75% Prozent begrenzt. Gemeinsam mit der KTRC genannten Traktionskontrolle ist man damit auf nassen bzw. rutschigen Straßen sicherer unterwegs. Weitere Unterschiede der Z1000SX zur nackten 1000er sind der größere Tank (19 Liter), der besser gepolsterte Fahrersitz und der zweiteilige Lenker.

Kawasaki Z1000SX 04

An der Front der Kawasaki arbeitet eine Upside-Down-Gabel mit 120 mm Federweg. Die Gabel ist sowohl in der Federbasis als auch in Druck und Zugstufendämpfung einstellbar. Am Heck arbeitet ein horizontal angebrachtes Federbein mit 138 mm Federweg. Dieses lässt sich in der Federbasis und der Zugstufendämpfung einstellen. Mit 231 Kilogramm vollgetankt ist die Z1000SX zwar kein Moppel, von einer Ballerina wollen wir aber auch nicht sprechen. Dafür ist sie mit 12.795 Euro preislich durchaus attraktiv. Das Modell Tourer hat serienmäßig zwei 28-Liter-Koffer mit Innentaschen und kostet 800 Euro mehr.

Text & Bilder: Matthias Hirsch