Fotoshow Suzuki GSX-S1000F

Fotoshow Suzuki GSX-S1000F


Blaues Wunder

Die GSX-S1000F nimmt an unserem Tourensportler-Vergleich teil. Obwohl sie laut Suzuki ja überhaupt kein Tourensportler ist. Uns egal – die neue Suzi misst sich dennoch mit der Kawasaki Z1000SX und der BMW R1200RS. Tour, geht, Sport auch – und schon ist sie im Vergleich dabei.

Bei der Präsentation auf der Isle of Man hat uns die GSX-S1000F ja wirklich begeistert. Allerdings sind die Eindrücke eines Tages nicht mit dem üblichen Testeinsatz zu vergleichen. Im 2-wöchigen Test sammelt man eben deutlich mehr Eindrücke. Und wenn man dann noch die Konkurrenz direkt im Vergleich fährt, kommen sowohl Stärken als auch Schwächen eines Motorrades sehr schnell zum Vorschein. Wenn sich die verkleidetet Variante ebenso gut schlägt wie die nackte GSX-S1000 im Naked-Bike-Vergleich, können die Kollegen von Suzuki ruhig schlafen. Als Vergleichskandidaten stehen die Kawasaki Z1000SX sowie die BMW R1200RS bereit.

Suzuki GSX-S1000F 01

Ausstattungskönig ist mit großem Abstand die BMW. Kawasaki und Suzuki sind annähernd gleich ausgestattet. Die GSX-S1000F hat eine 3-stufige Traktionskontrolle (Sport, Touring und Regen) und ABS serienmäßig. Unterschiedliche Fahrmodi bzw. Motormappings gibt es allerdings nicht. Aus unserer Sicht vollkommen ausreichend. Wer bei Nässe die Traktionskontrolle auf Regen stellt, wird kaum aus der Ecke herausgasen wie ein Bekloppter. Soviel Hirn dürfen uns die Hersteller noch zutrauen. Dennoch: man erwartet von modernen Motorrädern nun mal auch moderne Technik und mittlerweile auch eine bestimmte Grundausstattung davon. Für eine mittlerweile in paar Jährchen alte Z1000SX mag das passen. Für eine Neuerscheinung ist die GSX-S1000F doch sehr sparsam ausgestattet.

Suzuki GSX-S1000F 06

Nicht gespart hat Suzuki beim Motor: basiert auf der K5-Baureihe der GSX-R1000 und steht mit 145 Pferden aus 999 Kubik recht gut im Futter. Bei 214 Kilo vollgetankt hat der Reihenvierer auch nicht viel zu schleppen. Die Konkurrenz drückt hier einige Pfunde mehr auf die Waage. Das Fahrwerk kann sich ebenfalls sehen lassen. Vorne arbeitet eine Upside-Down-Gabel mit 120 mm Federweg. Die Front ist komplett einstellbar, also sowohl was die Federvorspannung als auch die Druck- und Zugstufendämpfung angeht. Am Heck ist ein Zentralfederbein mit 130 mm Federweg verbaut. Hier lassen sich Vorspannung und Zugstufe einstellen.

Suzuki GSX-S1000F 26

In der Preisliste ist die GSX-S1000F für 12.795 Euro gelistet. Der Kunde hat dabei die Wahl zwischen Blau (Metallic Triton Blue), Rot/Schwarz (Glass Sparkle Black/Candy Daring Red) und Mattgrau (Metallic Mat Fibroin Gray). Für Schnäppchenjäger hat Suzuki aktuell die „das-habe-ich-mir verdient“-Aktion: hier kann der Kunde beim Kauf einen Bonus von 700 Euro einstreichen.

Text & Bilder: Matthias Hirsch