Ducati Scrambler Sixty2 - Vorstellung

Ducati Scrambler Sixty2 - Vorstellung


Ein Scrambler fürs leichte Lifestyle-Leben

Der im letzten Jahr vorgestellte Ducati Scrambler war nur der Anfang, jetzt starten die Bologneser ein zweites Kapitel der erfolgreichen Scrambler-Geschichte: die etwas kleinere Scrambler Sixty2.

Im ersten Jahr konnte Ducati weltweit 15.000 Einheiten der Scrambler absetzen. Jetzt setzt Ducati keinen drauf sondern legt mit einem wirklichen Einsteigermotorrad einen drunter: Die neue Scrambler Sixty2 wird von einem luftgekühlten Desmo-Vau-Zwo angetrieben, der mit exakt 399 cm3 Hubraum das kleinste Juwel aus Borgo Panigale, der Heimstatt von Ducati, darstellt. 

Aus diesem Hubraum holt die Scrambler Sixty2 immerhin 41 PS heraus, was locker in die Führerschein-A2-Klasse fällt. Das Drehmoment liegt bei knapp 35 NM und bei 8.000 Umdrehungen an. Dies ist jedoch nicht der einzige Unterschied zur großen Schwester. Die Scrambler Sixty2 rollt hinten auf einem 160er Reifen, die Scrambler hat hier einen 180er. Während die Schwester zwecks Individualisierung seitlich am Tank angebrachte Abdeckungen hat, muss die Sixty2 ohne auskommen und der USB-Anschluss unter der Sitzbank bleibt ebenfalls der großen Scrambler vorbehalten.

Ducati Scrambler Sixty2  11

Herrlich minimalistisch und ohne elektronischen Schnickschnack zielt die Sixty2 auf Lifestyle-People, wie die Marketing-Verantwortlichen meinen. Tatsächlich dürfte der kinderleichte Fahrspaß bei genialer Agilität und Wendigkeit bei 167 kg Trockengewicht programmiert sein, oder wie Ducati es ausdrückt: Old School ist the new school.

Ducati Scrambler Sixty2  08

Leider wird mit der geringeren Leistung und dem Basis-Ausstattungspaket kein signifikant niedrigerer Preis als bei der aktuellen Scrambler erzielbar sein, da schon dort der Rotstift regierte. Mit 7.790 Euro ist die Scrambler Sixty2 exakt 1.000 Euro günstiger als die Scrambler Icon. Trotzdem freuen wir uns auf ebenso mühe- wie reuelosen Fahrgenuss, während wir uns den Wind um die Nase wehen lassen.

Text: Thilo Kozik

Fotos: Ducati, Kozik