Kawasaki Versys-X 300 – Neuvorstellung

Kawasaki Versys-X 300 – Neuvorstellung


Einstiegs-Abenteurer

Kawasaki erweitert mit der Versys-X 300 gleichzeitig das hauseigene 300-cm³-Sortiment und die vielseitige Versys-Familie. Vom positiven Image der langstreckentauglichen Geschwister Kawasaki Versys 650 und 1000 möchte die kleine Versys-X 300 profitieren, dabei wurde sie speziell für die aufstrebenden Märkte Asiens und Südamerikas entwickelt.

Die Versys-X 300 kommt aber auch nach Europa. Optisch ganz im Stil der beliebten Straßen-Allrounder gehalten, zeigt sie anders als manche Versuche (Suzuki V-Strom 250) Speichenräder im 19- und 17-Zoll-Format, womit sie ihrem Fahrer ein breites Einsatzspektrum eröffnet. Der Reihentwin der Kawasaki Versys-X 300 ist aus Z300 und Ninja 300 bereits bekannt, soll aber in der kleinen Reiseenduro auf mehr Drehmoment in unteren und mittleren Drehzahlen optimiert worden sein. Doppeldrosselklappen und fein zerstäubende Einspritzdüsen minimieren den Verbrauch, eine servounterstützte Rutsch-Kupplung die benötigten Handkräfte.

Kawasaki Versys X-300 11

Mit der aufrechten Sitzposition und dem hohen Windschuld betont sie den Reisekomfort, der breite Lenker fördert die innige Verbindung und das Handling. Im Cockpit findet der X-Treiber unter anderem eine Ganganzeige, zwei Tageskilometerzähler, eine Restreichweitenanzeige sowie eine Eco-LED vor: Wenn die leuchtet, ist der aktuelle Verbrauch niedrig genug, um mit dem großzügigen 17-l-Tank Reichweiten von mehr als 400 Kilometer zu erzielen.

Kawasaki Versys X-300 22

Der Rückgratrahmen aus Stahl bindet den Motor der Kawasaki Versys-X 300 als tragendes Element ein. Telegabel und Federbein mit Umlenkung kümmern sich um die Radführung, unterm Strich wirft die kleine Allrounderin mit 170 kg ein erfreulich niedriges Gewicht in die Waagschale und ist damit bestens geeignet für Einsteiger und Wiederaufsteiger.

Über die weiteren technischen Daten und die Preise schweigen sich die Verantwortlichen noch aus.

Text: Thilo Kozik

Bilder: Kawasaki