BMW GS Trophy

BMW GS Trophy


Südafrika-Sieg bei Boxer-Trophy

Die BMW Motorrad International GS Trophy fand in diesem Jahr in der Mongolei statt.

Mit 18 „Nationalteams“ und 54 Fahrern knackte das Event die nächste Rekordmarke. Dabei handelt es sich bei der GS Trophy nicht um ein Rennen, sondern um eine achttägige Offroad-Vielseitigkeitsprüfung in faszinierenden Landschaften. In der Mongolei fuhren die Teilnehmer auf der dicken R 1200 GS Rally knapp 2400 Kilometer, davon gut 80 Prozent offroad auf den unterschiedlichsten Untergründen, bevor sie im Camp Chinisiin Khuree bei Ulaanbaatar endete.

Unterbrochen wurde der abwechslungsreiche Trip über Felsen, Stock, Stein und sandiges Geläuf von verschiedenen Sonderprüfungen, bei dem die Teams fahrerische Herausforderungen, augetüftelte Schrauberaufgaben oder Navigationsübungen zu erledigen hatten, auch zwei Foto-Wettbewerbe gingen in die Endwertung ein. Die Teams bestehen aus drei Fahrern die sich vorab bei nationalen oder regionalen Ausscheidungen für ihre „Nationalmannschaft“ qualifizieren müssten. Für Deutschland hatten sich im letzten Jahr beim GS Qualifier im Rahmen des Touratech Travel Event Michael Hänsel, Martin Kern und Valentin Müller qualifiziert.

Am Ende der anstrengenden Trophy konnte das Team Südafrika den Titel von 2016 verteidigen, den die Landesauswahl in Thailand gewinnen konnte. Auf den Plätzen landete das Team USA vor Frankreich, die Deutschen belegten Platz Acht. Angesichts des „once-in-a-lifetime-Erlebnis“ tritt die Platzierung jedoch bei allen Teams in den Hintergrund, denn mit Gleichgesinnten beim Endurofahren eine unvergleichliche Gegend und internationalen Teamgeist zu entdecken, ist der eigentliche Gewinn.

Weitere Informationen unter www.gstrophy.com.