Red Bull X-Fighters World Tour 2011

Red Bull X-Fighters World Tour 2011


FMX-Gladiatoren tricksen im Circus Maximus

Die 12 besten Freestyle-Motocross-Athleten der Welt verwandelten das Stadio Olimpico von Rom am Freitag in einen modernen Circus Maximus. Vor 45.000 Zusehern trickste sich Nate Adams (USA) zum römischen Kaiser. Andre Villa (NOR) belegte den zweiten Rang. Senkrechtstarter Josh Sheehan (AUS) sprang beim dritten Saisonstopp der Red Bull X-Fighters 2011 auf das Podium (3. Rang).

Die Laola-Welle strömte durch das Stadio Olimpico, als Nate Adams und Andre Villa zum finalen Zweirad-Duell antraten. Mit 18 fehlerlosen Tricks innerhalb von 120 Sekunden überzeugte Adams die fünfköpfige Gladiatoren-Jury. Der 27-Jährige sprang zu seinem fünften Triumph in der elfjährigen Red Bull X-Fighters Geschichte. „Es war der schwerste Sieg meiner Karriere, ! nachdem ich in der Qualifikation gestürzt bin“, strahlte der US-Amerikaner.

Am größten FMX-Kurs Italiens - 11 Kicker und 8 Landehügel – gingen die Athleten mit bis zu 30 Meter weiten und 15 Meter hohen Sprüngen an ihre Grenzen. Mitfavorit Dany Torres (ESP), der 2010 in Rom siegte, sorgte für die Schrecksekunde des Abends. Der Spanier stürzte nach einer missglückten Landung in der zweiten Runde und steuerte sein Bike ungebremst in eine Absperrung. Torres war mit fünf nicht ausgeheilten Knochenbrüchen angereist, hat trotzdem die Qualifikation gewonnen. „So wie sich mein rechtes Sprunggelenk anfühlt, verlasse ich die Stadt mit einem weiteren Bruch.“ Trotzdem will der Spanier beim nächsten Saisonstopp vor heimischen Publikum in Madrid um den Sieg mitkämpfen.

Adams führt die Gesamtwertung der Red Bull X-Fighters World Tour 2011 mit einem dritten Rang in Dubai (UAE) sowie Siegen in Brasilia (BRA) und Rom an. Verfolger Villa (40 Punkte Rückstand) kann bei den ausstehenden Bewerben der Weltserie in Madrid (ESP/15. Juli), Posen (POL/6. August) und Sydney (AUS/17. September) zurückschlagen.

Endergebnis Rom: 1. Nate Adams (USA), 2. Andre Villa (NOR), 3. Josh Sheehan (AUS), 4. Blake Williams (AUS), 5. Dany Torres (ESP), 6. Eigo Sato (JPN), 7. Adam Jones (USA), 8. Robbie Maddison (AUS), 9. Javier Villegas (CHI), 10. Maikel Melero (ESP)