Neues Motorrad Kamera System

Neues Motorrad Kamera System


Bullet HD Free

Wer auf der ISPO in München oder in Dortmund auf der Motorradmesse war hat es sicherlich gemerkt: Die Helmkameras sind auf dem Vormarsch. Aber viele Motorradfahrer beschweren sich über die klobigen Actioncams, die zu sehr im Wind stehen, zu schwer sind für den Helm oder kein Display haben und nicht an das Bordnetz angeschlossen werden können.

Die Firma HeKaSys (www.helmkamera-systeme.de) stellt zum Saisonstart die neue Bullet HD Free vor, ein Full HD Kamerasystem mit abgesetzter Fingercam und Aufnahmerekorder mit 2 Zoll LCD Display.

Bullet HD Free

Mitte März ist die neue Bullet HD Free bei uns eingetroffen. Jetzt mussten wir nur noch auf ordentliches Wetter warten.
Schon beim Auspacken wird klar, dass es sich bei diesem System um ein völlig neues Konzept handelt. Der kleine Rekorder mit Display und die noch viel kleinere Fingercam liegen oben auf und machen einen guten Eindruck. Die Fingercam ist wasserdicht, der Rekorder mit Gummiverschlüssen gegen Spritzwasser geschützt. Nimmt man Cam und Rekorder heraus überblickt man erst den umfangreichen Lieferumfang: Steckdosenladegerät, USB-Kabel, Fernbedienungstaster und jede Menge Halterungen aus Kunststoff für Kopf, Helm, Skibrille, Windschutzscheibe und Lenker. Die Halterungen sehen nicht super stabil aus, allerdings ist die Cam auch so klein, dass die Mounts völlig ausreichen.
Der Rekorder verfügt über verschiedene Anschlüsse. Das Kamerakabel rastet stabil oben ein, daneben der Anschluss für ein 3,5mm Klinkenmikrofon, seitlich Mini-USB Anschluss für Stromversorgung, Fernbedienung und PC Verbindung und HDMI-Anschluss für Live-Videos in Full HD.

Bedienung

Die Bedienung des Rekorders klappt intuitiv, auch die Menüführung ist simpel, auch wenn sie Englisch ist. Das umfassende Handbuch ist in Englisch geschrieben, von HeKaSys gibt es aber eine deutsche Kurzanleitung dazu.
Beim ersten Test haben wir die Cam seitlich am Helm montiert und den Rekorder unter die Kombi geschoben. Eine Look-Taste verhindert, dass beim Fahren aus Versehen eine Taste gedrückt wird. Beim zweiten Test haben wir die Cam mit der Lenkerhalterung befestigt und den Rekorder im Tankrucksack verstaut. Prima ist, dass wir die Cam auch mal eben nach hinten ausrichten können und so schnell eine neue interessante Perspektive bekommen. Eigentlich kann man den Kamerakopf auch mal eben mit gutem Tape befestigen, das ist ein großer Vorteil.
Die Aufnahmen überzeugen sowohl in Full HD als auch im 720p Modus bei 50 Bilder die Sekunde. Selbstverständlich haben wir ihm PAL Format aufgenommen. Toll ist, dass nicht so extreme Weitwinkel genutzt werden wie  zum Beispiel bei der GoPro HD 2. Bei 110 bzw. 127 Grad Blickwinkel sind die Vorausfahrenden nicht so weit weg wie bei den 170 Grad Actioncams.
Auffallend ist die höhere Lichtempfindlichkeit der Cam im Vergleich zur GoPro HD 2 und die Möglichkeit die Belichtung (White Balance) den Lichtverhältnissen anzupassen. Bei Bewölkung sind die Aufnahmen sogar besser als die der GoPro.

Gut gefallen hat uns, dass wir in der Pause nur den Rekorder vom Kamerakabel trennen mussten und dann in Ruhe die Videos mit Ton anschauen konnten. Das hat für einige Lacher gesorgt.
Mit dem wechselbaren Monsterakku konnten wir fast 4 Stunden am Stück aufnehmen. Wer längere Aufnahmen will kann die Bullet HD aber auch mit dem Bordnetz versorgen,  dafür sollte man aber die optionale Motorsportfernsteuerung anschaffen. Überhaupt bietet das Bullet HD Free Zubehör so einiges: Zweite Kamera, Wechselglas, Zusatzakku und Stativadapter für die Fingercam.
Die Bullet HD Free ist wirklich eine durchdachte Motorradkamera. Wenn man jetzt noch mehrere Fingercams an den Rekorder anschließen könnte, dann wäre alles perfekt. Aber das ist wohl noch Zukunftsmusik.

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