Crosstourer, Versys 1000 und Tiger Explorer

Ein Sieger ist im Grunde nicht zu küren. Sowohl Versys 1000 als auch Honda Crosstourer und Triumph Tiger Explorer überzeugen insgesamt. Dabei pflegt jede erfreulicherweise einen eigenen Charakter. Das Zeug zum ernsthaften GS-Konkurrenten habe sie allemal. Auch wenn dies eingefleischte GS-ler wohl heftigst verneinen. Der Übersicht wegen gibt es für jede eine eigene Kurzbewertung.

Honda Crosstourer

Die Komfortable. Klasse Sitzbank, entspannte Sitzposition und komfortables Fahrwerk. Dennoch jederzeit für die Kurvenhatz bereit. Der V4 verwöhnt mit tief-frequentem Sound, guten Manieren und Kraft aus dem Drehzahlkeller. Das Gepäcksystem bezieht man besser aus dem Zubehörhandel, der Preis ist schlichtweg Wahnsinn. 

Kawasaki Versys 1000

Die Bullige. Wer auf kraftvollen Antritt aus dem Drehzahlkeller steht, kommt an der Versys 1000 nicht vorbei. Schub wie der oft zitierte Lanz-Bulldog. Nimmt man das handliche Fahrwerk dazu, ergibt sich tatsächlich das anvisierte Funbike. Unangenehme Vibrationen trüben den Fun allerdings ein wenig. Top: der Preis

Triumph Tiger Explorer

Die Handliche. In Sachen Handling der wahre GS-Killer. In Sachen Auftritt eher der GS-Kopierer. Handling und Fahrwerk sind trotz 259 kg Gewicht die neue Macht im Kurvengeschlängel der Alpen. Dafür: Hut ab Triumph! Auch preislich kann die Triumph überzeugen: in Sachen Euro auf Augenhöhe mit der Konkurrenz, in Sachen Ausstattung deutlich darüber.

Text und Bilder: Matthias Hirsch

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