Kawasaki VN900 Classic/Custom

Kawasaki VN900 Classic/Custom


Light-Cruiser

Neben dem Dickschiff VN2000 und der neuen VN1700 Reihe rangiert die VN900 in ihren Varianten Classic oder Custom am Anfang der Nahrungskette für Chopper Hungrige. Einsteiger werden sich schon mal darüber freuen, dass es die VN900 auch mit 25kW Kit gibt. So ist es möglich, auch schon als Neuling, ein richtig geiles Eisen fahren zu dürfen. Denn das ist die VN900 auf jeden Fall. Auf den ersten Blick ist sie von ihren großen Schwestern, den VN1700ern kaum zu unterscheiden.

Besonders die Classic-Version mit Speichenrädern, Tourenscheibe und Satteltaschen bestückt, wollte ich mehrfach beim Fotoshooting bespringen, weil ich dachte, es wäre die VN1700 Classic-Tourer. Naja, kann ja in der hektischen Wechselzone schon mal passieren. Nichtsdestotrotz ein Kompliment für den kleinen Cruiser. Und auch in Bewegung macht die VN900 richtig Spaß. Das Handling absolut einfach und zuvorkommend. Der Motor mit 903ccm liefert reichlich Punch von unten und ist ungemein drehfreudig. In der offenen Version bietet der V2 50 PS und 78Nm bei 5.700 bzw. 3.700 Umdrehungen pro Minute. Werte, die ausreichen, um das 278 Kilo leichte Cruiserlein ganz entspannt aber cruisertypisch druckvoll zu bewegen, Überholvorgänge auf der Landstraße entschlossen durchzuführen oder auf der Autobahn längere Etappen abzuspulen. Wozu besonders auch der 20 Liter Tank und der sparsame Verbrauch ihren Beitrag leisten.

Während die Classic das Sinnbild des Cruisers mit viel Chrom, dicken Speichenräder und klassisch geschwungenen Linien verkörpert, macht die Custom mit der schwarzen Auspuffanlage, dem ebenfalls schwarzen Motorblock und den orangefarbenen Ventildeckeln in Verbindung mit dem Gussspeichen 21 Zoll Chopper-Vorderrad, sowie dem hinteren Gussscheibenrad, ganz gelungen auf BadMax.

Kawasaki VN900 Classic-Custom Bild 7

Bei Preisen von 7.895 bzw. 7.995 Euro steht dem Cruiser-Einstieg also nichts mehr im Wege. Und auch alte Hasen sollten sich mal zu einer Probefahrt auf der VN900 entschließen. Denn den fehlenden Hubraum bemerkt man kaum. Und was heißt hier überhaupt „fehlender Hubraum“!? Mit 900 Kubik warst Du vor 20 Jahren der absolute König. Da sprachen wir bei der Einsteigerklasse von Bikes mit 250 bis 600 Kubikzentimetern Hubraum.

Kawasaki VN900 Classic-Custom Bild 4

Text: Pabi 

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