Motorradtour Eifel

Tipptripp

Jetzt wird Ulis Tipp beherzigt, wir fahren Richtung Daun, Wallenfeld, Meisburg, von dort in die kleinen verwinkelten Landsträßchen in Richtung Manderscheid. Am Meerfelder Maar wird angehalten und ein Vulkanstein gesucht, laut Auftrag von meinem Sohn. In Manderscheid ist dann sogar noch eine Edelsteinschleiferei geöffnet, wo ich noch eine Kette für meine Tochter und einen Achat für meinen Sohn erstehe. Kumpel Axel ist auch ganz froh über die Pause, sein Nikotinspiegel im Blut war doch schon ganz erheblich abgesunken.

Tolle Kurven

150 KM sind schon wieder auf der Uhr und die Tankanzeige der Monster zeigt  auf Reserve, ein 15 Litertank bei 6,8 - 7 Litern Verbrauch im forschen Landstraßentempo ist eben nicht viel. Die S4R entschädigt aber mit tollem Handling und sehr guten Bremsen, das Mopped fliegt nur so um die Kurven, dass Axel manchmal Probleme hat mit seiner FZ 750 dranzubleiben.
Wir düsen von Manderscheid durch diverse Dörfer der Eifel, es ist alles dabei, kleine verwinkelte Landstraßen, Spitzkehren, lange Geraden, langezogene Kurven, Wald, Berge etc., es macht so einen Spaß, dass ich mich auf einer 70er Landstraße mit Tacho 180 erwische. Jetzt aber mal ein bißchen ruhiger, ich will die Monster ja heil wieder an Ducati übergeben.

Nachtprogramm

Über die Serpentinen von Oberkail nach Kyllburg cruisen wir dann wieder zum Hotel Müller um das tolle Abendessen mit Vorsuppe, Nachtisch und Schnaps für 12 Euro zu genießen.
Am Abend wieder Bitburger und Kicker in Ulis Kneipe bis uns um 00.30 Uhr das Sandmännchen erwischt und wir schlafen gehen.

Bergrennen

Am Montag nach Frühstück und Benzingesprächen mit Jürgen dem KTM-Fahrer fahren wir nach Wolsfeld wo ein Bergrennen stattfindet, nach diversen NSU TT, BMW 2002 und einer haarsträubenden Geräuschkulisse starten wir nochmal auf eine kleine Rundfahrt durch Ulis

Dreistädteeck.

Gegen Mittag fahren wir zurück nach Kyllburg, trinken  einen Kaffee auf der sonnigen Kyllterrasse unseres Hotels und philosophieren noch mit einem 996 Fahrer über seine Ducati im Matrix Reloaded Lack. Wir verabschieden uns von Uli, seiner Frau Marion und Herbert den immer Lederhosentragenden Helfer in Kneipe und Hotel.

Vorwärts zurück

Dann Rückweg über Landstraße in Richtung Gerolstein, Dahlem und Blankenheim, bei Blankenheim auf die A1, dann A3 und A52  und in 2 ½  Stunden sind wir schon wieder in unserer Heimatstadt Essen.
Das Fazit ist, dass wir noch lange nicht alle Straßen der Eifel befahren haben und deshalb im nächsten Jahr uns wieder in Ulis Hotel einmieten werden.

Text & Fotos: Don Jupp