Charakter: Tolle Landschaft, tolle Kurven und zwei Klosteranlagen sowie ein Märchenschloss
bilden den Abschluss unserer Reise (ca. 250 km)
Zunächst fahren wir uns an der Eger entlang in südöstlicher, später südwestlicher Richtung, ein
wenig ein, stetig steigt die Straße langsam an, gemütliches „Let it swing“ ist angesagt. Ab Krasno
ist jedoch Schluss mit lustig - nach der Fahrt über eine Kuppe geht es steil hinunter in das Tal der
Tepla, die nach Karlsbad fließt, und wir genießen die ersten „richtigen“ Kurven und Serpentinen des
Tages. Am Ortseingang von Becov biegen wir rechts ab und folgen nun die nächsten Kilometer dem Fluss Tepla. Hier beginnt nun, bevor irgendjemand genau darüber nachdenken kann, ein Spaß der besonderen Art: mal rechts, mal links vom Fluss schlängelt sich die Straße atemberaubend durch das Tal und bietet neben landschaftlichem Vollgenuss einen mindestens gleichen Level in punkto Kurvenspaß. Definitiv meine bisherige Lieblingsstrecke in Tschechien, die man liebend gerne noch ein zweites und drittes Mal fahren möchte! Biken at it’s best! Wir erreichen schließlich nach ca. 40 km den Ort Tepla und dahinter das gleichnamige Kloster, für das sich Zeit nehmen in jedem Falle lohnt. Ein Kaffeepäuschen gibt es inclusive.
Wir fahren nun schnurgeradeaus in genau südlicher Richtung auf einem kleinen Sträßchen weiter,
die Qualität des Asphalts lässt einiges an Wünschen offen. Erst hinter Kreptovice lassen sich wieder
einige Kurven genießen, doch bevor das anfängt ein wenig Spaß zu machen, erreichen wir Lestkov,
wo wir der „201“ nach Osten bis Konstantinovy Lazne folgen, um uns ab da wieder ins
Kurvengetümmel zu stürzen. Definitiv ein Umweg nach Stribro, der sich lohnt. In Stribno folgen wir der „193“ und erreichen nach kurzer Zeit das imposante Kloster Klatruby, bei dem wir uns wieder eine Pause gönnen.
Nach so viel Kultur ist dringend kurviges Geläuf gefragt. Weiter geht es nach Stod, wo wir mal
wieder auf ein kleines, aber sehr feines Sträßchen wechseln. Ab hier wird die Landschaft
abwechslungsreicher, wir fahren durch kleine Täler, an Bächen entlang, über Hügel und rechts und
links gibt es viel zu sehen. Der Spaß an Kurven bekommt richtig Futter und hinter Roupov, als wir das kleine Wäldchen wieder verlassen, drossle ich das Tempo und lege einen Fotostopp ein: ein herrliches Panorama tut sich auf, viel zu schade um einfach durchzurauschen. Bald schon erreichen wir unser nächstes Ziel: Zamek Zinkovy. Dort können wir bei gutem Wetter im Biergarten den Blick auf das außergewöhnliche Märchenschloss genießen.
Endspurt über Klatovy auf die nach Deutschland führende Hauptroute. Breit und gut ausgebaut, schlängelt sie sich Richtung Zelezna Ruda und Bayerisch Eisenstein, wo unser letztes Quartier wartet.



Download für Navigationsgeräte