Niederrhein

Motorradregion Niederrhein

Der Niederrhein - nicht nur ein Teil des Rheins. Die Region Niederrhein ist eine eher ländliche Gegend im Westen von Nordrhein-Westfalen. Eine genaue Festlegung der Grenzen dieser Region gibt es nicht. Zuordnungen sind insbesondere bei den Grenzbereichen schwierig. Das Kerngebiet der Region bilden die Stadt Krefeld sowie die Kreise Kleve, Wesel und Viersen. Aber auch Oberhausen, Duisburg oder Mönchengladbach werden im weiteren Sinne mit eingeschlossen. Gerne wird dabei auch auf die Unterteilung in den Oberen, den Mittleren und den Unteren Niederrhein zurückgegriffen. Im Westen grenzt das Gebiet an die Niederlande. Das Zentrum der Gegend wird durch das Flussgebiet des Niederrheins gebildet, das auch Namensgeber für die Region ist.

Der Niederrhein ist in zweierlei Hinsicht besonders bekannt: zum einen für seine leidenschaftliche Karnevalskultur, vor allem in den südlichen Gebieten, zum anderen für seine Wirtschaft. Der Norden und Westen sind eher dünn besiedelt und werden weitreichend von ihrem ländlichen Charakter geprägt. Die Städte Krefeld und Mönchengladbach, die in vergangenen Jahrhunderten kennzeichnend auch als "Rheinisches Manchester" bekannt waren, zeichnen sich vor allem durch Textilindustrie und die damit verbundenen Wirtschaftszweige aus, allen voran der entsprechende Maschinenbau.

Obwohl die Region Niederrhein vor allem für Radfahrer ein beliebtes Ziel ist - das Radwegnetz in der Region misst mehr als 2.000 Kilometer Länge - kommen auch Motorradfreunde immer wieder gerne in diese Gegend. Ein Geheimtipp sind dabei die Deichstraßen. Hier bietet sich eine Tagestour an, die eine 140 Kilometer lange Route beinhaltet. Kleve ist dabei ein beliebter Startpunkt. Auf dieser verhältnismäßig kurzen Strecke kommt man unter anderem am Schloss Moyland vorbei. Eine andere beliebte Route geht über Emmerich, Xanten, Wesel, Rees und Bocholt. Diese Route führt an der Wasserburg Anholt vorbei.

Die schönsten Touren der Region